Yes Men kapern die New York Times
Die New York Times schreibt den 4. Juli 2009: Die Kriege im Irak und in Afghanistan sind vorbei, Guantanamo Bay geschlossen und George W. Bush wird wegen Hochverrats angeklagt. Die Aktivisten von Yes Men verteilten in den USA 1,2 Millionen Exemplare einer gefälschten Sonderausgabe der New York Times und bauten orginalgetreu die Internetseite der Zeitung nach. Internet-Scoops sind Teil des Programms der Yes Men.
(Quelle: politik-digital.de)
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Als Aktivisten und Künstler überzeugen die Yes Men mit Ideen und Kreativität. Sie ahmen Internetseiten nach, treten z.B. als Sprecher großer Firmen oder Organisationen auf und geben in diesen Rollen groteske Vorträge und Interviews. Die Methoden der Yes Men sind sowohl effektiv als auch inspirierend. Ihre Projekte stellen quasi die Welt auf den Kopf und verdrehen die Kommunikationskanäle. Sie vollziehen echten „poltischen Karneval“.
So gingen die Yes Men doch tatsächlich im Jahr 2004 auf Wahlkampftour, mit dem Slogan „Yes, Bush Can!„ … (Kommt uns das nicht bekannt vor? Ist Obama etwa ein „Yes Man“?) Und als WTO-Mitarbeiter verkündeten sie bereits einige Zeit zuvor die Auflösung der WTO. Die Botschaft dahinter bezieht sich stets auf die Absurdität unserer Weltordnung. Allen Beteiligten wird ein Spiegel vorgehalten, in dem sich auch die Ignoranz der herrschenden Politik reflektiert. Aber schaut selbst:
Film: The Yes Men – Globalisierung Nein Danke

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