Der ehemalige britische Botschafter Craig Murray berichtet in seinem Vortrag über Erfahrungen aus seiner Amtszeit in Usbekistan.
Er sagt: „Westliche Geheimdienste verschleppen Gefangene in Länder wie dieses um, durch Folter, die verschiedensten Geständnisse zu erlangen. Für z.B. den englischen MI5 ein Weg an Geheimdienstmaterial zu gelangen, welches unter Folter erbracht wurde. Solches Material zu sammeln und zu verwenden ist laut UN-Antifolterkonvention legal, solange man nicht selbst Foltert.“
Sollten sich die Aussagen von Craig Murray bewahrheiten, ist die öffentliche Diskussion über Waterboarding überholt.
In Usbekistan sollen mehrere tausend Menschen im Jahr, Opfer brutalster Folter sein. Der Westen, angeführt von einem Friedensnobelpreisträger, liefert politische Gefangene und andere Entführte aus aller Welt in geheime Gefängnisse. Wer auch unter Folter nicht Aussagt, Al Qaida Mitglied zu sein und an Ausbildungen teilgenommen zuhaben, überlebt die Torturen vermutlich nicht.

Und das nennt sich dann Demokratie.
Regierungen haben zu allen Zeiten immer schon das Recht gebogen und gebrochen wie es ihnen gefiel. Konstrukte wie nationale Regierungen sind aus der Gewalt heraus entstanden und werden diese gebrauchen, wann immer sie es für nötig halten. Der “Rechtsstaat” und seine Gesetze haben nur so lange Bestand, solang der Bürger sich der Regierung fügt.