Autor Archive für Stingray

01
Feb
09

Neue Links

Wir haben zwei sehr interessante Seiten als Links hinzugefügt: „Kann nicht sein, was nicht sein darf!?“ und „Die Chemtrail Frage“ sind im Blogroll zu finden! Beide Autoren haben uns auf ihre informativen Projekte aufmerksam gemacht.

Prädikat: UNBEDINGT SEHENSWERT !!!

21
Jan
09

Joachim Ringelnatz: Chanson vom großen Publikum

Chanson vom großen Publikum

Wer die Masse kennt, wird auf linksherum
Oder rechtsherum erfolgreich sein,
Wenn er Schwindel macht. Denn das Publikum
Fällt auf jeden Schwindel stets herein.

Ganz altaktuell, frech und möglichst dumm,
Breit und kitschig muss die Sache sein,
Denn das Publikum, das große Publikum
Fällt auf jeden Schwindel glatt herein.

Von dem Drum und Dran und von dem Dran und Drum
Will es gar nicht unterrichtet sein.
Denn das Publikum, das große Publikum
Fällt auf jeden Schwindel gern herein.

Applaudiert ihr jetzt mir? Und wenn ja, warum?
O ich prüfe Euch an diesem Stein!
Denn das Publikum, das große Publikum
Will durchaus, durchaus beschwindelt sein.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934)

11
Dez
08

Die Wächter im Inneren (Aufzeichnungen aus der Zukunft)

«Die Wächter im Inneren»

Eines Tages erhielt ich eine e-Mail, die unter mysteriösen Umständen den Weg zu mir gefunden hat. Ich wurde darin aufgefordert, die Aufzeichnungen zweier Menschen zu veröffentlichen. Dieser ungewöhnliche Briefwechsel, der mir zugeschickt wurde, würde angeblich in einigen Jahren stattfinden. Jene Ereignisse und Umstände, von denen darin die Rede ist, sollen bald eintreffen und unsere Gegenwart bestimmen. Was allerdings für uns in der Zukunft liegt, das ist für meinen Informanten – laut seinen Angaben – bereits Vergangenheit.

Mittlerweile konnte ich immerhin einige seiner Hinweise verifizieren und damit seine Glaubwürdigkeit bestätigen. Mir liegen bereits umfangreichere Informationen über meine Kontaktperson vor, wie z.B. Name und „Vita“. Dennoch sollte die Anonymität meines freundlichen Informanten aus der Zukunft bewahrt bleiben. Ich darf nur so viel erwähnen, dass er einer wichtigen Gemeinschaft angehört, von der einige Menschen in absehbarer Zeit etwas erfahren werden.
Darüber hinaus konnte ich mehrmals auf seine Nachrichten antworten und ihm auch Fragen stellen. Meine gesamte Korrespondenz lag ihm bereits vor, dennoch antwortete er mir chronologisch.

Die nun folgenden Briefe enthalten die üblichen Kennziffern auf dem Umschlag. Zum besseren Verständnis habe ich den ersten beiden Briefen die Bedeutung der Identifikationsnummern beigefügt.

Georg an Venus:
An: W91-VM4223 / In: DE-W83S7 / Datum: D101348
Liebe Venus. Schreibe keine e-Mail mehr. Halte Dich kurz. Auch kein Telefon, bitte! Briefe sind vermutlich geeigneter. Bei Kontrollen kann nicht viel gefunden werden… Kuss, Georg.

Venus an Georg:
An: M39-GD7768 / In: DE-E42S3 / Datum: D101948
Lieber Georg. Ich verstehe. Vermisse Dich. Briefe – wie romantisch. Ohne Visualisierung. Mein alter Kugelschreiber, erinnerst Du Dich? Damals, an der Zentraluniversität. Mir geht es gut. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D102348
Liebe Venus. Brief unversehrt! Papier duftet nach Dir… Mein Bruder ist sehr krank. Seit seiner Temporärportierung in eine Work-Cell. Bin besorgt… dennoch, ich lache gerne. Spaziere oft im Wald und muss an Dich denken. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D102748
Lieber Georg. Brauchst Du Health-Points? Ich schicke Dir welche, eine Registrierung ist nicht notwendig. Kennst Du noch Michael aus Sektor 4? Er müsste bei Dir in der Stadt sein. Ich möchte Dich sehen, nur kurz am Screen. Einen habe ich mir neben das Bett angebracht. Ich kann kaum schlafen. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D103148
Liebe Venus. Vertraue dem Screen nicht. Alles kommt ins Archiv. Mein Bruder hat kein Universal-Account, Health-Points nutzlos. Habe von Michael seit Jahren nichts mehr gehört. Pflege wenige Kontakte, Du weißt doch. Freundschaft wurde zur Ware… Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D110548
Lieber Georg. Ich weiß nicht wie ich helfen soll. Bald darf ich umsiedeln. Dann sehen wir uns vielleicht wieder. Ich wurde befördert, Leistung macht sich irgendwann bezahlt. Anfangs war ich hier noch sehr besorgt. Mein Misstrauen war grundlos. Hast Du Dich schon um Deine Gen-Zertifizierung gekümmert? Bald wird alles gut. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D111148
Venus, es wird immer komplizierter. Kann nicht mehr weg. Verweigere die Knochenmarkspende bei Ausreise. Eine Lüge – damit wird niemand gerettet. Mutter ist – wie Du weißt – gestorben, sie wurde nicht behandelt. Es macht keinen Sinn, verstehst Du nicht? Die Demonstrationen wurden niedergeschlagen, gestern. Die Gefühle bleiben. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D111548
Lieber Georg. Es gibt Lösungen. Wenn Du doch nur Zugeständnisse machen könntest. Ich mache mir Sorgen. Aber nicht so sehr wegen der Ereignisse,- sondern um Deine Einstellung. Die Staatenfirma hat für unsere Zukunft vorgesorgt. Unsere Opfer dienen dem gemeinsamen Erfolg. Was wäre, wenn wir angegriffen werden? Wir sind in Sicherheit. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D111948
Liebe Venus. Du hast schon immer den Mittelweg gesucht. Aber unser Leben ist keine Tabelle, keine Checkliste zum abarbeiten. Meine Wünsche und meine Hoffnungen lassen sich nicht kommerzialisieren. Aus Controlling wurde tatsächlich Kontrolle. Die Überwachung ist doch nur ein dämlicher Nebeneffekt. Zu viel geschrieben… dennoch – mir fehlen die Worte. Von Angesicht zu Angesicht könnte ich es Dir jetzt vielleicht erklären. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D112348
Lieber Georg. Ich kann Dich verstehen. Du müsstest wissen, was ich empfinde. Vor meinen Augen spielen sich jedoch ganz andere Dinge ab. Die globale Wirtschaftsagenda nutzt uns allen früher oder später. Du solltest die Aufbruchstimmung miterleben. Sieh nur genauer hin. Es ist nicht alles schlecht. Hast Du vor, Dich wieder mit den Leuten der Gedankenrenaissance zu treffen? Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D112848
Venus, unsere Ansichten waren nie dieselben. Aber war und ist es nicht etwas anderes, das uns verbindet? Die Menschen sprechen so wenig von Liebe. Fast nur von Angst und Geld. Oder sie sind leicht zufrieden zu stellen. Und einige wollen einfach bloß überleben. Nicht hier, sondern anderswo… ich glaube den Hochglanzprophezeiungen nicht. Habe jetzt keinen einzigen Screen mehr bei mir. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D120248
Georg, ich soll vorübergehend nach DE-E49S1. Wahrscheinlich können wir uns noch dieses Jahr sehen. Es wäre schön, mit Dir das Neujahr zu feiern. Bei Dir in Sektor 7 findet doch das große Fest der European Company statt. Wie wäre das? Ich bekomme Eintrittserlaubnis, für uns beide! Bis dahin habe ich noch etwas Geschäftliches zu erledigen. Freust Du Dich? Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-E49S1/ D120748
Liebe Venus. Du bist seltsam. Bin nicht verwundert darüber. Du hattest mich ja gefragt: Ja, habe mich gestern mit einer Gruppe der Gedankenrenaissance getroffen. Endlich unter gleichgesinnten Menschen, es war angenehm. Frag nicht wann und wo genau, auch nicht mit wem. Du kennst sie nicht. Ich freue mich auf Dich, nicht auf das Fest. Kann nicht nachvollziehen, warum sich so viele Leute in Wartelisten führen lassen, um an sogenannten öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen. Dich erwartend, Dein Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D121148
Lieber Georg, Du hast mit mir die notwendigen Zukunftsreformen durchgemacht. Die letzten Schritte können wir gemeinsam gehen. Warum zweifelst Du nur? Wir gehören zusammen, so wie es sein soll. Ich weiß, dass wir es schaffen und dass Deine Bedenken unbegründet sind. Es wird schön. Und auf der Feier wirst Du Dich amüsieren. Vielleicht knüpfst Du die richtigen Kontakte und kannst wieder als Lehrer vermittelt werden. Das hast Du Dir doch damals gewünscht, bevor Du abgelehnt wurdest. Sei nicht so starrköpfig, Deine ständige Kritik schadet Dir nur. Es schadet uns. Kannst Du meine Einstellung akzeptieren? Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-E49S1/ D121748
Begreifst Du es nicht? Mein Tun, mein Engagement wurde mir stets vorgeworfen. Viele Menschen haben diesem Druck nicht mehr ausgehalten, sie suchten den Tod oder wurden in den Wahnsinn getrieben. Wir sind keine Roboter. Wofür haben wir unsere Technologie und die Maschinen? Ich bin nicht programmierbar. Zum Glück können unsere Gedanken nicht gelesen werden. Du weißt nicht, was in einigen Menschen tatsächlich vorgeht. Du ahnst es nicht einmal, weil Du Deine Augen vor dieser Wirklichkeit nur verschließen kannst, damit Du funktionierst. Beende die Diskussion, – es ist ein Risiko. Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D122048
Georg, nicht jetzt, wehre Dich nicht. Es ist nicht mehr weit, dann haben wir es geschafft. Die stärksten werden gewinnen. Die Mühe wird nicht umsonst sein. Was kümmern Dich immer die anderen? Denkst Du nicht an uns? Sag mir, wer Dich wieder auf die falsche Bahn gelenkt hat. Wer sind die Scharlatane aus dieser umherspukenden Gedankenrenaissance? Du hast doch mitbekommen, was für nutzlose Leute auf die Straßen gegangen sind und eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Sie wollen nur alles kaputt machen, was andere mühsam aufgebaut haben. Und das willst Du aufs Spiel setzen? Dein Leben riskieren? Für was? Ich bin in genau einer Woche in Deinem Sektor. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-E49S1/ D122348
Venus, falls dieser Brief Dich noch erreicht: Vor uns liegen dunkle Zeiten. Doch Du befürwortest die totale Finsternis. Habe von den Plänen des Rates der European Company gehört. Werde nicht mit Dir kommen. Mein Körper gehört mir und nicht der Biowirtschaft. Eigenartig, ich glaubte, Dich gestern auf der anderen Straßenseite gesehen zu haben. Dann warst Du plötzlich verschwunden. Irgendetwas passiert in nächster Zeit, ich spüre es. Das Innenleben kann nicht überwacht werden. Dein Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D122748
Lieber Georg, ich werde erst am Neujahrstag kommen und Dich abholen. Die Ausschreitungen werden immer größer. Das Friedensnetzwerk hat mich in die Gefährderzonen geschickt, um mit der militärischen Industry Security einen Aufstand der umherschweifenden Blöcke zu verhindern. Glaubst Du noch immer, ich erzähle Märchen? Unsere globale Sicherheit ist nun offensichtlich vor Deiner Haustür bedroht. Bis dann. Bei Dir, Venus.

M12-MT7741 / DE-E42S4 / D123148
Michael, es ist so weit. Vertraue Venus nicht, ich zweifle. Geh zu meinem Bruder. Hilf ihm so weit wie möglich. Morgen wird die Staatenfirma mit den Implantaten beginnen. Die erste Welle findet auf dem Fest der EC statt. Ich weiß nicht, ob wir uns wieder sehen werden. Ich danke Dir für alles. Vergiss niemals was passiert ist und geschehen wird. Sei vorsichtig. In ewiger Freundschaft, Georg.

M23-BB6660 / DE-Z1 / D010149
Sehr geehrter Herr Präventivratsvorsitzender. Mein Persönlichkeitsauftrag ist erfüllt. Die Dokumente liegen bei. Den Fall M12-MT7741 habe ich an die zuständigen Stellen übergeben. M39-GD7768 konnte abgefangen und bei seinem Putschversuch eliminiert werden. Ich möchte Sie bitten, mich nun in die Aufklärungseinheit „Final Solution“ zu versetzen. Die Gedankenrenaissance ist noch nicht gänzlich aufgelöst. Freie Grüße, Lifeguard Venus.

23
Nov
08

BND-Mitarbeiter und der Terror

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Nachrichten- und Geheimdienste das Weltgeschehen aktiv beeinflussen und auch vor inszeniertem Terror nicht zurückschrecken. Anschläge „unter falscher Flagge“ gehören zur Strategie, um Verwirrung, Desinformation und politische Fehlentscheidungen zu verursachen. Diese Erkenntnis sickert immer mal wieder durch und erreicht häppchenweise die Massenmedien. In der Öffentlichkeit werden kaum die weitreichenden Zusammenhänge zwischen der Terrorismus-Debatte und den politischen Zielen einiger Gruppierungen hergestellt. Das große Gesamtkonzept dahinter bleibt recht diffus und wird all zu schnell als Spinnerei der so gennanten „Verschwörungstheoretiker“ abgetan. Aber was könnte es denn tatsächlich bedeuten, wenn zum Beispiel Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes an geplanten oder ausgeführten Terror-Anschlägen beteiligt sind? Die zaghaften Recherchen und Vermutungen der etablierten Journalisten und Massen-Medien sind nur blasse Aufklärungsversuche; es ist nicht zu erkennen, dass jene brisanten Ereignisse endlich mal mutig und seriös angegangen werden.

Bundesnachrichtendienst

Bundesnachrichtendienst

Aktuelle Meldungen:

Festgenommene BND-Mitarbeiter bestreiten Vorwürfe

Festgenommene im Kosovo sind BND-Mitarbeiter

19
Nov
08

Lasst uns die Luft riffeln und Lines am Himmel ziehen. HAARP-Cut???

Über manche Dinge kann gar nicht gesprochen werden, weil einem die Luft wegbleibt.
Dennoch sollte viel mehr darüber diskutiert und geforscht werden, weil weiterhin Eigenartiges um uns und über uns geschieht…

Wer Augen hat, der sehe:

 

Und wer mal so richtig tief in die Welt der Wettermanipulation eintauchen möchte, der klickt auf das folgende Bild und schaut sich in der maximalen Auflösung (1 Pixel = 250 Meter) die Waschbrettmuster speziell in der Bildmitte und die Chemtrails speziell in der unteren Bildhälfte an (Ergänzung von Luke):

bild011

Quelle: Modis Rapid Response System

18
Nov
08

Kommunikationsguerilla: Yes Men erobern die Schlagzeilen

Yes Men kapern die New York Times

Die New York Times schreibt den 4. Juli 2009: Die Kriege im Irak und in Afghanistan sind vorbei, Guantanamo Bay geschlossen und George W. Bush wird wegen Hochverrats angeklagt. Die Aktivisten von Yes Men verteilten in den USA 1,2 Millionen Exemplare einer gefälschten Sonderausgabe der New York Times und bauten orginalgetreu die Internetseite der Zeitung nach. Internet-Scoops sind Teil des Programms der Yes Men.
(Quelle: politik-digital.de)

***

Als Aktivisten und Künstler überzeugen die Yes Men mit Ideen und Kreativität. Sie ahmen Internetseiten nach, treten z.B. als Sprecher großer Firmen oder Organisationen auf und geben in diesen Rollen groteske Vorträge und Interviews. Die Methoden der Yes Men sind sowohl effektiv als auch inspirierend. Ihre Projekte stellen quasi die Welt auf den Kopf und verdrehen die Kommunikationskanäle. Sie vollziehen echten „poltischen Karneval“.
So gingen die Yes Men doch tatsächlich im Jahr 2004 auf Wahlkampftour, mit dem Slogan Yes, Bush Can! … (Kommt uns das nicht bekannt vor? Ist Obama etwa ein „Yes Man“?) Und als WTO-Mitarbeiter verkündeten sie bereits einige Zeit zuvor die Auflösung der WTO. Die Botschaft dahinter bezieht sich stets auf die Absurdität unserer Weltordnung. Allen Beteiligten wird ein Spiegel vorgehalten, in dem sich auch die Ignoranz der herrschenden Politik reflektiert. Aber schaut selbst:

The New York Times

IRAQ WAR ENDS

IRAQ WAR ENDS

Film: The Yes Men – Globalisierung Nein Danke

14
Nov
08

Die Notwendigkeit der Zeit (2)

= Die Notwendigkeit der Zeit =
(Einheit 2)

Liebe Mitmenschen,

es gibt kein Morgen. Die Erzählungen des Geldes, die Geschichten des Krieges und die Märchen der Macht gehören alle der Vergangenheit an. Es gibt nur das Hier und Jetzt. Befinden wir uns in einer Krise? Ja, wenn wir sie tagtäglich reproduzieren! Wir brauchen nur aufhören, sie zu machen. Eine Krise kann aber auch ein Wendepunkt sein, – der Anfang einer Verbesserung. Wollen wir das? Wenn ja, wie kann etwas verändert oder verbessert werden? Es ist so simpel, dass es schmerzt: Indem wir die Veränderung einfach tun!

Wir leben in der besten aller möglichen Welten. Das ist eine unangenehme Wahrheit, allerdings ist diese relativ. Unsere Welt ist die bestmögliche… für den Augenblick. Ich kann sie mir anders und besser vorstellen. Das ist genug Rechtfertigung, um die Bedingungen und Zustände nicht mehr weiter hin zu nehmen. Meine Ohnmacht gegenüber den Schwierigkeiten der Gegenwart gründet nur auf der Untätigkeit meinerseits und auf der Passivität anderer. Hinzu kommt das aktive Handeln derjenigen, die in der Regel nicht viel Gutes mit der Mehrzahl der Menschen vorhaben.

Anstatt uns voneinander zu trennen können wir uns vereinen. Anstatt zu konkurrieren können wir kooperieren. Unsere Unterschiede dürfen wir durch Gemeinsamkeiten ersetzen. Lasst uns mit neuen Erzählungen beginnen. Keine Geschichte dauert ewig. Wann setzen wir uns endlich ans Lagerfeuer und denken uns erfreuliche und wärmende Märchen aus? Diese Märchen werden wir so wie die bisherigen leben und in die Tat umsetzen.

Es war einmal eine Stadt, nicht unweit von hier. In ihr befanden sich unbewohnte Häuser und leerstehende Fabriken. Kein Lachen war aus den Schulen zu hören, auf den Plätzen und in den Straßen gab es kein Fest und keine Musik. Es war kein einziges Buch in der Stadt zu finden. Unter den Bäumen lagen Metallscheiben und rechteckige Papierstücke umher. Eines Tages versammelte sich eine große Menschengruppe auf dem Marktplatz. Die Menschen kamen von überall her und hatten alle eine lange Reise hinter sich. Sie lernten sich kennen und begannen, die Stadt mit Leben zu füllen. Sie waren sich alle einig, dass dort niemand Not leiden braucht und jeder für den anderen da sein kann. Und alle Frauen und Männer kümmerten sich eifrig umeinander, alle mit den jeweilig vorhandenen Kräften. Sie lernten voneinander und gaben das gemeinsame Wissen und die gemeinsamen Erfahrungen an die Kinder weiter. Selbstverständlich gab es hier und da Auseinandersetzungen und nicht immer lief alles ganz reibungslos ab. Aber je mehr sich die gemeinsamen Fortschritte zeigten, um so mehr verbreitete sich Zuversicht und Glück in jener Stadt, die noch heute existiert. Sie ist gleich dort drüben, Du brauchst nur hinzugehen … … …

15
Okt
08

Die Notwendigkeit der Zeit (1)

= Die Notwendigkeit der Zeit =
(Einheit 1)

Hier auf unserer Erde haben wir Menschen genug von allem, was wir zum Leben brauchen. Es ist alles da. In Wirklichkeit besteht kein Mangel. Neben den materiellen Dingen haben die Menschen auch eine innere Vorstellung von Frieden, Zuneigung, Freundschaft und Liebe. Dabei handelt es sich offenbar um immaterielle Güter, die zum menschlichen Zusammenleben gehören. Die Fähigkeit, solche zwischenmenschlichen Beziehungen herzustellen, ist eine beinahe unerschöpfliche Quelle der Natur. Der gemeinsame Austausch könnte „grenzenlos“ sein.

Doch was begrenzt die bedingungslose Gemeinschaft? Was hindert den Menschen daran, den materiellen und immateriellen Austausch zum gemeinschaftlichen Wohl aufblühen zu lassen? Dahinter steckt eines der großen Rätsel unserer Zeit. Die Frage nach den Grenzen der Gemeinschaft ist immer auch eine Frage nach der Begrenzung durch den Menschen selbst!

Nach was sehnen wir uns; was sind die Bedürfnisse, die über das Individuum hinaus gehen? Jede Frau hat ihre persönlichen Wünsche im Kopf, jeder Mann seine persönliche Träume. Jeder Mensch trägt diese eigene Welt der immateriellen Vorstellungen in sich. Wir mögen verschieden sein in unseren inneren Weltbildern, doch deren gedankliche und emotionale Entwicklung haben wir immer gemeinsam. Gibt es da nicht etwas, das all die Unterschiede wieder vereint? Was ist das, das uns davon abhält, Gemeinsamkeit in der Verschiedenheit zu entdecken? Vielleicht gibt es zu viele Widersprüche und Bedingungen, die es dem Menschen unmöglich machen, in einer kaum vorstellbaren Einheit zu leben. Vielleicht…

Es gibt keine einfachen Antworten und keine simplen Lösungen. Aber wie sollen wir auch Antworten und Lösungen finden, wenn die Aufgaben und die Probleme nicht richtig benannt werden? Die Menschheit hat sich häufig den widrigsten Umständen widersetzt und auch große Leistungen vollbracht. Die Elemente unseres Planeten haben wir weitgehend bezwungen, wir stoßen sogar in die Bereiche außerhalb der Erde vor. Wir können unseren Luftraum beherrschen, die Meere befahren, wir haben das Feuer bezwungen und nehmen das Land in Besitz. Wir greifen nach dem Kosmos, doch das All in uns bleibt unberührt.

Sobald sich der Mensch dem Menschen in den Weg stellt, scheinen alle Errungenschaften nutzlos zu sein. Alle Fähigkeiten erweisen sich als Unfähigkeit, all unser Wissen schlägt um in Unwissen. Wir erschaffen Not, Unterdrückung und Angst; die Furcht vor uns selbst. Das liegt eben in der Natur des Menschen? Vermutlich schon; aber gerade deshalb müsste unsere eigene „Natur“ Gegenstand unserer Entwicklung sein. Wir führen Kriege, zerstören unsere Umwelt und haben Gruppen, die sich gegenseitig hassen. Doch das alles sind Produkte unseres Inneren; es sind keine Früchte an Bäumen oder Materialien der Außenwelt.

Wenn wir Krieg führen, dann können wir genauso auch keinen Krieg führen. Es ist eine bloße Entscheidung. Wir können hassen – und sind gerade deshalb in der Lage, wiederum nicht zu hassen. Wenn wir etwas angefangen haben, können wir auch damit aufhören. Es gibt in uns Vorstellungen und Erfahrungen von Frieden und von Gemeinsamkeit. Das ist unser Antrieb, darin verbirgt sich die menschliche Motivation. Aber warum kreist die Erde um die Sonne, doch unsere Gedanken kreisen noch immer nicht um unser Wohl?

Es könnte ja sein, dass das Vorhaben der Staaten und anderer Organisationen um jenes „Allgemeinwohl“ kreisen. Und es wäre denkbar, dass es nur ein Unglück und Versehen ist, dass ein paar nationale und internationale Beziehungen einfach schief laufen. Nicht zu vergessen, dass es einige Entwicklungen gibt, die in der Weltgemeinschaft nicht geduldet werden. Terrorismus, Diktaturen und Feindseligkeiten werden gemeinhin abgelehnt und auch bekämpft. Sind wir im gegenwärtigen Verlauf der politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse auf dem richtigen Weg? Was deutet überhaupt darauf hin?

Hören wir auf unsere inneren Vorstellungen… stellen wir die Frage an uns selbst, ob unsere Gegenwart mit den Wünschen und Bedürfnissen in Einklang gebracht werden kann? Jede Frau und jeder Mann kann dies für sich selbst tun, jeder Mensch vollzieht einen eigenen Vergleich. Und genau dann passiert das Unvorstellbare: Es gibt Diskrepanzen, es entstehen Differenzen zwischen den inneren Bildern und den äußeren Bedingungen. Und plötzlich gibt es widersprüchliche Entwicklungen im Zusammenleben und im Umgang mit dem Mitmenschen. Gerade auf höchster Ebene, auf der Ebene der Staaten und des sogenannten „globalen Marktes“, verzerren sich dann diese Pläne und Vorhaben. Auf dem Weg in die „obersten Etagen“ entpuppen sich die Wünsche und Hoffnungen als groteske Fratzen, in denen sich die meisten Menschen nicht mehr wieder erkennen können. Doch ist das eine bloße Unzulänglichkeit des Menschen?

Nein, es ist die Unfähigkeit, nach dem einzelnen Menschen zu fragen und nach den tatsächlichen Ursachen zu forschen. Denn in diesem Augenblick trennen sich die Wege der Gemeinsamkeit und der Gemeinschaft. Es ist der Augenblick, in dem sich einzelne Menschen über andere stellen; in dem Neid und Gier erschaffen werden. Genau dann öffnet sich das Tor zur Unterdrückung, zum Hass und zur Feindesligkeit. Doch eines wird dabei vergessen: nicht alle Menschen tun dies, nicht alle Menschen verfolgen den Wettkampf der Stärkeren, nicht alle streben nach Herrschaft über den Schwächeren. Nicht alle!

Aber davon dürfen viele Menschen nichts mitbekommen. Das bestimmen gewisse Interessenskreise; das ist der Wahn einiger weniger menschlichen Wesen. Diejenigen Menschen, die eine andere Vorstellung von Freiheit und Frieden, ja gar von Liebe haben, dürfen sich auf ihre Gemeinsamkeit nicht berufen. Die vermeintlich Stärkeren wollen niemals zulassen, dass sich der Schwächere mit dem Menschen verbündet. Die Gemeinschaft ist für den Stärkeren nur Mittel zum Zweck, um selbst der Stärkere und Mächtigere zu bleiben.

Das Dilemma ist, dass die Unterwerfung des Menschen unter den Menschen eine Tatsache des täglichen Zusammenlebens ist, aber gleichzeitig auch eine Fiktion des Unterdrückers. Es ist der Traum des Stärkeren, den der Schwächere zulässt. Und der Schwächere versetzt sich damit in den traumlosen Tiefschlaf, ohne Erinnerung oder Bewusstsein.

Kehren wir langsam zurück in den Wachzustand… Du liest diesen Text. Du, lieber Leser, kannst diesen Überlegungen zustimmen oder sie ablehnen, und das aus den verschiedensten Gründen. Niemand außer Dir selbst weiß, welche Pläne Du verfolgst oder welche Vorstellung Du vom Menschen hast. Ich als Verfasser habe keinen blassen Schimmer, ob Du ein menschenverachtender Unterdrücker, ein machtgieriger Mitläufer oder ein Individuum bist, das den Menschen noch nicht aufgegeben hat.
Hast Du Angst, bist Du enttäuscht über die Ereignisse in der Welt? Siehst Du die Gefahren, die vom Menschen selbst geschaffen werden? Möchtest Du so weiter machen wie bisher?

Ich mache Dir einen Vorschlag: Ich habe kein Geld, ich habe keine Macht. Ich habe keine Mittel, Dich zu bedrohen; und ich habe kein Interesse daran, Dir etwas anzutun oder Dich zu verletzen. Aber ich biete Dir meine Freundschaft an. Vielleicht haben wir mehr Gemeinsamkeiten als Du und ich es uns vorstellen können.
Ich möchte Dich als Mensch anerkennen. Ich bin nicht stärker als Du; ich habe meine Fähigkeiten und Stärken, so wie Du eben Deine hast. Ich biete Dir alles was ich habe an, es soll nicht zu meinem Nachteil sein. Hier ist mein Wissen, hier meine Zuneigung, hier all das, was wir gemeinsam nutzen können. Du darfst Dich mit Deinem Können und Deinem Einsatz beteiligen.

Wie soll das funktionieren?
Hast DU mir soeben diese Frage gestellt? Wer sagt denn eigentlich, dass es nicht geht? War das eine Stimme in Dir? Ich kenne diese Stimme, aber ich höre ihr nicht mehr weiter zu. War es ein Politiker, ein Manager, ein General? Ich versuche, diesen Stimmen auch nicht mehr zuzuhören.
Du träumst von Geld, Du möchtest noch viel mehr davon? Du strebst nach Macht? Du weißt überhaupt nicht, von was ich spreche?

Ich brauche mehr als nur Geld. Ich benötige mehr als nur Macht. Denn ich brauche Dich. Ich brauche nicht den Tyrannen und ich brauche nicht den Ignoranten. Ich brauche den Menschen, der sich den gemeinsamen Chancen bewusst ist. Sind wir schon zu zweit, zu dritt, zu viert… was meinst Du?
Gibt es mehr Unterdrücker des Menschen oder mehr klein gehaltene, liebenswerte Menschen? Was meinst Du?

Es sind mehr als genug da. Und für alle kann gesorgt sein. Niemand muss wirklich Not leiden, niemand ist weniger wert. Jede Frau und jeder Mann besitzt die wertvollen Güter aus dem Inneren des Menschen. Materielle Güter sind ebenso in Massen vorhanden. Beenden wir den Traum des Stärkeren, der nur auf einer Annahme seiner Stärke und seiner Macht beruht!

Ich mache Dir noch einen Vorschlag, den Du in Wirklichkeit nicht ablehnen kannst:
Ich bin ein Mensch und ICH bin dabei, den Menschen zu befreien!




MzW-Treffen

Wir treffen uns wöchentlich, jeden Donnerstag, zum Stuttgarter Stammtisch. Hier begegnen wir vielen Gleichgesinnten, die auch an weiteren Aktionen interessiert sind.

Jeder Bürger ist herzlich willkommen!

Andere Stammtische in D,A,CH;

Kontakt

Mut-zur-Wahrheit@mexico.org

 

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