Archiv der Kategorie '- Gemeinschaft'

23
Sep
09

Stammtisch Stuttgart: 1.10.2009 ab 18:00 Uhr

Vortrag: Hans Tolzin – Hintergründe der Schweinegrippe – Zwangsimpfung? – Widerstand, aber wie? 1.10.2009

In wenigen Wochen beginnen die Massenimpfungen gegen die Schweinegrippe, gegen eine Krankheit also, die auch nach offizieller Lesart harmloser ist als eine normale Virusgrippe. Damit die Schweinegrippe-Impfstoffe überhaupt zum Einsatz kommen konnten, hat die WHO die Pandemiekriterien heimlich geändert. Darüber hinaus haben die Hersteller hinter den Kulissen die Rezeptur der Impfstoffe verändert. Die lieben Politiker kaufen also von unserem Geld die Katze im Sack. Das Wenige, was wir über die Impfstoffe wissen ist, dass sie wirkungslos sind und ihre Risiken – vor allem für Schwangere – nicht kalkulierbar ist. Und dass Quecksilber, das giftigste nichtradioaktive Gift, das wir kennen, wieder fröhlich Einzug in die Impfstoffe hält.

Hans Tolzin: „Fahrlässiger Umgang der Behörden“

Wem das Ganze nützt? Den Kapitaleignern der Hersteller, natürlich.

Offiziell sind – bisher – keine Zwangsimpfungen geplant, dafür müssen wir mit einem massivem Impf-Mobbing am Arbeitsplatz rechnen. Widerstand gegen diesen Schwachsinn – Aberglauben für Scheinintellektuelle – ist Bürgerpflicht. Die Frage ist nur: Wie können wir uns effektiv wehren?

Im Anschluss an den Infoteil diskutieren wir darüber, welche Aktionen sinnvoll sind und wie der Einzelne sich im Rahmen seiner Möglichkeiten beteiligen und wehren kann.

Links:

50 Millionen Impfdosen gegen die sogenannte Schweinegrippe haben die Bundesländer bereits geordert.
Sogenannte Schweinegrippe verläuft bisher mild – trotzdem soll wohl flächendeckend geimpft werden.
1.300 Ärzte wollen gegen Schweinegrippe impfen.
Impfreport
Impfkritik

Treffpunkt:

Nil – Cafe am See
Am Schloßgarten 26 70173 Stuttgart
(U-Bahn Station: Neckartor)

Zeitlicher Ablauf:

18:00 Beginn
18:15 Begrüßung und Vorstellung des Stammtisches.
18:30 Beginn Vortrag
20:00 Pause
Ab 20:30 Fragen + Diskussion
Im Anschluss „Runder Tisch“

Quelle: Stammtisch Stuttgart

14
Jan
09

SchreiberInnen gesucht

Die Idee unseres Blogs ist es möglichst viele Stimmen und Meinungen zu Wort kommen zu lassen. Daher haben wir von Anfang an als „Autoren-Kollektiv“ auf die persönliche Meinung und Sichtweise eines jeden Schreibers sehr viel Wert gelegt und Vertrauen in ihn/sie gesetzt. Nur so konnte unser Blog von Anfang an informativ „gefüllt“ werden. Die Reaktionen unserer Kommentatoren zeigt uns, dass wir nach wie vor (wenn auch etwas durch die Feiertage gehemmt) auf dem richtigen Weg sind. 

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Daher möchten wir nun einen Aufruf starten:
Bewerbt Euch als SchreiberInnen für diesen Blog. Keine Angst, es müssen keine Hochglanzmappen verschickt werden, eine einfache E-Mail mit kurzer Beschreibung wie man den Blog durch eigene Texte anreichern könnte, langt vollkommen aus. 

Warum?

Ganz einfach: Wir wollen weiterhin informativ sein, möchten aber das Risiko unreflektierter, tendenziöser, werblicher und / oder unsachlicher Texte möglichst im Vorfeld ausräumen!

Wir freuen uns von Euch zu lesen – am besten schreibt ihr kurz einen Kommentar (der beinhaltet Eure E-Mail-Adresse) und wir kontaktieren Euch… :-) Oder nutzt einfach unsere brandneue E-Mail-Adresse: Mut-zur-Wahrheit@mexico.org

22
Dez
08

Weihnachten

Die Mutzurwahrheit-Gruppe wünscht allen Lesern, aktiven und passiven Unterstützern, Freunden im Sinne der Wahrheit und allen anderen geruhsame Weihnachtsfeiertage. Schön wäre es, wenn Sie alle ein wenig Zeit finden das gehende Jahr zu reflektieren. Zudem sollten wir uns alle auf das kommende Jahr vorbereiten; denn alles ist möglich: Vom Zusammenbruch des Finanzsystems bis hin zur Umsetzung neuer Gesellschaftskonzepte.

Unsere Gedanken leiten das was wird!

Alles Gute und bis bald…

11
Dez
08

Die Wächter im Inneren (Aufzeichnungen aus der Zukunft)

«Die Wächter im Inneren»

Eines Tages erhielt ich eine e-Mail, die unter mysteriösen Umständen den Weg zu mir gefunden hat. Ich wurde darin aufgefordert, die Aufzeichnungen zweier Menschen zu veröffentlichen. Dieser ungewöhnliche Briefwechsel, der mir zugeschickt wurde, würde angeblich in einigen Jahren stattfinden. Jene Ereignisse und Umstände, von denen darin die Rede ist, sollen bald eintreffen und unsere Gegenwart bestimmen. Was allerdings für uns in der Zukunft liegt, das ist für meinen Informanten – laut seinen Angaben – bereits Vergangenheit.

Mittlerweile konnte ich immerhin einige seiner Hinweise verifizieren und damit seine Glaubwürdigkeit bestätigen. Mir liegen bereits umfangreichere Informationen über meine Kontaktperson vor, wie z.B. Name und „Vita“. Dennoch sollte die Anonymität meines freundlichen Informanten aus der Zukunft bewahrt bleiben. Ich darf nur so viel erwähnen, dass er einer wichtigen Gemeinschaft angehört, von der einige Menschen in absehbarer Zeit etwas erfahren werden.
Darüber hinaus konnte ich mehrmals auf seine Nachrichten antworten und ihm auch Fragen stellen. Meine gesamte Korrespondenz lag ihm bereits vor, dennoch antwortete er mir chronologisch.

Die nun folgenden Briefe enthalten die üblichen Kennziffern auf dem Umschlag. Zum besseren Verständnis habe ich den ersten beiden Briefen die Bedeutung der Identifikationsnummern beigefügt.

Georg an Venus:
An: W91-VM4223 / In: DE-W83S7 / Datum: D101348
Liebe Venus. Schreibe keine e-Mail mehr. Halte Dich kurz. Auch kein Telefon, bitte! Briefe sind vermutlich geeigneter. Bei Kontrollen kann nicht viel gefunden werden… Kuss, Georg.

Venus an Georg:
An: M39-GD7768 / In: DE-E42S3 / Datum: D101948
Lieber Georg. Ich verstehe. Vermisse Dich. Briefe – wie romantisch. Ohne Visualisierung. Mein alter Kugelschreiber, erinnerst Du Dich? Damals, an der Zentraluniversität. Mir geht es gut. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D102348
Liebe Venus. Brief unversehrt! Papier duftet nach Dir… Mein Bruder ist sehr krank. Seit seiner Temporärportierung in eine Work-Cell. Bin besorgt… dennoch, ich lache gerne. Spaziere oft im Wald und muss an Dich denken. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D102748
Lieber Georg. Brauchst Du Health-Points? Ich schicke Dir welche, eine Registrierung ist nicht notwendig. Kennst Du noch Michael aus Sektor 4? Er müsste bei Dir in der Stadt sein. Ich möchte Dich sehen, nur kurz am Screen. Einen habe ich mir neben das Bett angebracht. Ich kann kaum schlafen. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D103148
Liebe Venus. Vertraue dem Screen nicht. Alles kommt ins Archiv. Mein Bruder hat kein Universal-Account, Health-Points nutzlos. Habe von Michael seit Jahren nichts mehr gehört. Pflege wenige Kontakte, Du weißt doch. Freundschaft wurde zur Ware… Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D110548
Lieber Georg. Ich weiß nicht wie ich helfen soll. Bald darf ich umsiedeln. Dann sehen wir uns vielleicht wieder. Ich wurde befördert, Leistung macht sich irgendwann bezahlt. Anfangs war ich hier noch sehr besorgt. Mein Misstrauen war grundlos. Hast Du Dich schon um Deine Gen-Zertifizierung gekümmert? Bald wird alles gut. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D111148
Venus, es wird immer komplizierter. Kann nicht mehr weg. Verweigere die Knochenmarkspende bei Ausreise. Eine Lüge – damit wird niemand gerettet. Mutter ist – wie Du weißt – gestorben, sie wurde nicht behandelt. Es macht keinen Sinn, verstehst Du nicht? Die Demonstrationen wurden niedergeschlagen, gestern. Die Gefühle bleiben. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D111548
Lieber Georg. Es gibt Lösungen. Wenn Du doch nur Zugeständnisse machen könntest. Ich mache mir Sorgen. Aber nicht so sehr wegen der Ereignisse,- sondern um Deine Einstellung. Die Staatenfirma hat für unsere Zukunft vorgesorgt. Unsere Opfer dienen dem gemeinsamen Erfolg. Was wäre, wenn wir angegriffen werden? Wir sind in Sicherheit. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D111948
Liebe Venus. Du hast schon immer den Mittelweg gesucht. Aber unser Leben ist keine Tabelle, keine Checkliste zum abarbeiten. Meine Wünsche und meine Hoffnungen lassen sich nicht kommerzialisieren. Aus Controlling wurde tatsächlich Kontrolle. Die Überwachung ist doch nur ein dämlicher Nebeneffekt. Zu viel geschrieben… dennoch – mir fehlen die Worte. Von Angesicht zu Angesicht könnte ich es Dir jetzt vielleicht erklären. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D112348
Lieber Georg. Ich kann Dich verstehen. Du müsstest wissen, was ich empfinde. Vor meinen Augen spielen sich jedoch ganz andere Dinge ab. Die globale Wirtschaftsagenda nutzt uns allen früher oder später. Du solltest die Aufbruchstimmung miterleben. Sieh nur genauer hin. Es ist nicht alles schlecht. Hast Du vor, Dich wieder mit den Leuten der Gedankenrenaissance zu treffen? Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-W83S7 / D112848
Venus, unsere Ansichten waren nie dieselben. Aber war und ist es nicht etwas anderes, das uns verbindet? Die Menschen sprechen so wenig von Liebe. Fast nur von Angst und Geld. Oder sie sind leicht zufrieden zu stellen. Und einige wollen einfach bloß überleben. Nicht hier, sondern anderswo… ich glaube den Hochglanzprophezeiungen nicht. Habe jetzt keinen einzigen Screen mehr bei mir. Kuss, Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D120248
Georg, ich soll vorübergehend nach DE-E49S1. Wahrscheinlich können wir uns noch dieses Jahr sehen. Es wäre schön, mit Dir das Neujahr zu feiern. Bei Dir in Sektor 7 findet doch das große Fest der European Company statt. Wie wäre das? Ich bekomme Eintrittserlaubnis, für uns beide! Bis dahin habe ich noch etwas Geschäftliches zu erledigen. Freust Du Dich? Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-E49S1/ D120748
Liebe Venus. Du bist seltsam. Bin nicht verwundert darüber. Du hattest mich ja gefragt: Ja, habe mich gestern mit einer Gruppe der Gedankenrenaissance getroffen. Endlich unter gleichgesinnten Menschen, es war angenehm. Frag nicht wann und wo genau, auch nicht mit wem. Du kennst sie nicht. Ich freue mich auf Dich, nicht auf das Fest. Kann nicht nachvollziehen, warum sich so viele Leute in Wartelisten führen lassen, um an sogenannten öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen. Dich erwartend, Dein Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D121148
Lieber Georg, Du hast mit mir die notwendigen Zukunftsreformen durchgemacht. Die letzten Schritte können wir gemeinsam gehen. Warum zweifelst Du nur? Wir gehören zusammen, so wie es sein soll. Ich weiß, dass wir es schaffen und dass Deine Bedenken unbegründet sind. Es wird schön. Und auf der Feier wirst Du Dich amüsieren. Vielleicht knüpfst Du die richtigen Kontakte und kannst wieder als Lehrer vermittelt werden. Das hast Du Dir doch damals gewünscht, bevor Du abgelehnt wurdest. Sei nicht so starrköpfig, Deine ständige Kritik schadet Dir nur. Es schadet uns. Kannst Du meine Einstellung akzeptieren? Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-E49S1/ D121748
Begreifst Du es nicht? Mein Tun, mein Engagement wurde mir stets vorgeworfen. Viele Menschen haben diesem Druck nicht mehr ausgehalten, sie suchten den Tod oder wurden in den Wahnsinn getrieben. Wir sind keine Roboter. Wofür haben wir unsere Technologie und die Maschinen? Ich bin nicht programmierbar. Zum Glück können unsere Gedanken nicht gelesen werden. Du weißt nicht, was in einigen Menschen tatsächlich vorgeht. Du ahnst es nicht einmal, weil Du Deine Augen vor dieser Wirklichkeit nur verschließen kannst, damit Du funktionierst. Beende die Diskussion, – es ist ein Risiko. Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D122048
Georg, nicht jetzt, wehre Dich nicht. Es ist nicht mehr weit, dann haben wir es geschafft. Die stärksten werden gewinnen. Die Mühe wird nicht umsonst sein. Was kümmern Dich immer die anderen? Denkst Du nicht an uns? Sag mir, wer Dich wieder auf die falsche Bahn gelenkt hat. Wer sind die Scharlatane aus dieser umherspukenden Gedankenrenaissance? Du hast doch mitbekommen, was für nutzlose Leute auf die Straßen gegangen sind und eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Sie wollen nur alles kaputt machen, was andere mühsam aufgebaut haben. Und das willst Du aufs Spiel setzen? Dein Leben riskieren? Für was? Ich bin in genau einer Woche in Deinem Sektor. Bei Dir, Deine Venus.

W91-VM4223 / DE-E49S1/ D122348
Venus, falls dieser Brief Dich noch erreicht: Vor uns liegen dunkle Zeiten. Doch Du befürwortest die totale Finsternis. Habe von den Plänen des Rates der European Company gehört. Werde nicht mit Dir kommen. Mein Körper gehört mir und nicht der Biowirtschaft. Eigenartig, ich glaubte, Dich gestern auf der anderen Straßenseite gesehen zu haben. Dann warst Du plötzlich verschwunden. Irgendetwas passiert in nächster Zeit, ich spüre es. Das Innenleben kann nicht überwacht werden. Dein Georg.

M39-GD7768 / DE-E42S3 / D122748
Lieber Georg, ich werde erst am Neujahrstag kommen und Dich abholen. Die Ausschreitungen werden immer größer. Das Friedensnetzwerk hat mich in die Gefährderzonen geschickt, um mit der militärischen Industry Security einen Aufstand der umherschweifenden Blöcke zu verhindern. Glaubst Du noch immer, ich erzähle Märchen? Unsere globale Sicherheit ist nun offensichtlich vor Deiner Haustür bedroht. Bis dann. Bei Dir, Venus.

M12-MT7741 / DE-E42S4 / D123148
Michael, es ist so weit. Vertraue Venus nicht, ich zweifle. Geh zu meinem Bruder. Hilf ihm so weit wie möglich. Morgen wird die Staatenfirma mit den Implantaten beginnen. Die erste Welle findet auf dem Fest der EC statt. Ich weiß nicht, ob wir uns wieder sehen werden. Ich danke Dir für alles. Vergiss niemals was passiert ist und geschehen wird. Sei vorsichtig. In ewiger Freundschaft, Georg.

M23-BB6660 / DE-Z1 / D010149
Sehr geehrter Herr Präventivratsvorsitzender. Mein Persönlichkeitsauftrag ist erfüllt. Die Dokumente liegen bei. Den Fall M12-MT7741 habe ich an die zuständigen Stellen übergeben. M39-GD7768 konnte abgefangen und bei seinem Putschversuch eliminiert werden. Ich möchte Sie bitten, mich nun in die Aufklärungseinheit „Final Solution“ zu versetzen. Die Gedankenrenaissance ist noch nicht gänzlich aufgelöst. Freie Grüße, Lifeguard Venus.

26
Nov
08

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Bevor der wirkliche Kaufrausch zum „Fest der Liebe“ – also der werbemanipulierte Konsumterror – losgeht, möchte ich Euch / Ihnen meine ganz persönliche Meinung zum Thema Weihnachtsgeschenk mit auf den Weg geben.

Auch ich war bis vor einigen Jahren ziemlich heiß auf Weihnachten. Ich freute mich auf die vielen Geschenke, die es gab, freute mich aufs Aufreißen des Geschenkpapiers, die Überraschung, die sich in den Kartons verbarg. Doch irgendwann kam in mir das Gefühl auf, dass ich mich für all die schönen Dinge revanchieren muss. Und da kam dann das Thema Geld. Tja, wenn ich alle beschenken möchte, die mich auch beschenken, dann brauche ich einen großen Geldbeutel. Da wir aber trotz gleicher Lohnarbeit immer weniger Geld in besagtem Beutel haben, muss es noch etwas anderes geben, was man schenkt oder was man sich wünscht!

Im letzten Jahr haben mich dann viele gefragt, was ich mir wünsche. Meine Antwort war dann einfach: Liebe und Respekt! Und die ist kostenlos aber nicht umsonst! 

In diesem Jahr halte ich es ähnlich. Liebe und Respekt ist schon mal ein guter Anfang – auspacken lässt sich beides aber nicht ;-) Daher bekommen meine Lieben in diesem Jahr ein Päckchen Kaffee!

Kaffee???

Ja, Kaffee. Und zwar einen, der es in sich hat! Er kommt direkt aus Mexiko, wird über eine Genossenschaft in Hamburg vertrieben und heißt Café Libertad (Kaffee) oder wahlweise Café Rebeldía (Espresso). Mit dem Kauf dieses Kaffees wird direkt der kleine zapatistische Kaffee-Bauer aus Chiapas in Mexiko unterstützt. Mehr zum Thema Zapatisten und Subcomandante Marcos gibt’s unter anderem hier und hoffentlich bald auch einen Artikel von florian, der sich schon länger mit der zapatistischen Bewegung in Chiapas beschäftigt. 

Anbei das nette Werbeplakat und hier der Link auf den Shop.

plakat_aufstand1

14
Nov
08

Die Notwendigkeit der Zeit (2)

= Die Notwendigkeit der Zeit =
(Einheit 2)

Liebe Mitmenschen,

es gibt kein Morgen. Die Erzählungen des Geldes, die Geschichten des Krieges und die Märchen der Macht gehören alle der Vergangenheit an. Es gibt nur das Hier und Jetzt. Befinden wir uns in einer Krise? Ja, wenn wir sie tagtäglich reproduzieren! Wir brauchen nur aufhören, sie zu machen. Eine Krise kann aber auch ein Wendepunkt sein, – der Anfang einer Verbesserung. Wollen wir das? Wenn ja, wie kann etwas verändert oder verbessert werden? Es ist so simpel, dass es schmerzt: Indem wir die Veränderung einfach tun!

Wir leben in der besten aller möglichen Welten. Das ist eine unangenehme Wahrheit, allerdings ist diese relativ. Unsere Welt ist die bestmögliche… für den Augenblick. Ich kann sie mir anders und besser vorstellen. Das ist genug Rechtfertigung, um die Bedingungen und Zustände nicht mehr weiter hin zu nehmen. Meine Ohnmacht gegenüber den Schwierigkeiten der Gegenwart gründet nur auf der Untätigkeit meinerseits und auf der Passivität anderer. Hinzu kommt das aktive Handeln derjenigen, die in der Regel nicht viel Gutes mit der Mehrzahl der Menschen vorhaben.

Anstatt uns voneinander zu trennen können wir uns vereinen. Anstatt zu konkurrieren können wir kooperieren. Unsere Unterschiede dürfen wir durch Gemeinsamkeiten ersetzen. Lasst uns mit neuen Erzählungen beginnen. Keine Geschichte dauert ewig. Wann setzen wir uns endlich ans Lagerfeuer und denken uns erfreuliche und wärmende Märchen aus? Diese Märchen werden wir so wie die bisherigen leben und in die Tat umsetzen.

Es war einmal eine Stadt, nicht unweit von hier. In ihr befanden sich unbewohnte Häuser und leerstehende Fabriken. Kein Lachen war aus den Schulen zu hören, auf den Plätzen und in den Straßen gab es kein Fest und keine Musik. Es war kein einziges Buch in der Stadt zu finden. Unter den Bäumen lagen Metallscheiben und rechteckige Papierstücke umher. Eines Tages versammelte sich eine große Menschengruppe auf dem Marktplatz. Die Menschen kamen von überall her und hatten alle eine lange Reise hinter sich. Sie lernten sich kennen und begannen, die Stadt mit Leben zu füllen. Sie waren sich alle einig, dass dort niemand Not leiden braucht und jeder für den anderen da sein kann. Und alle Frauen und Männer kümmerten sich eifrig umeinander, alle mit den jeweilig vorhandenen Kräften. Sie lernten voneinander und gaben das gemeinsame Wissen und die gemeinsamen Erfahrungen an die Kinder weiter. Selbstverständlich gab es hier und da Auseinandersetzungen und nicht immer lief alles ganz reibungslos ab. Aber je mehr sich die gemeinsamen Fortschritte zeigten, um so mehr verbreitete sich Zuversicht und Glück in jener Stadt, die noch heute existiert. Sie ist gleich dort drüben, Du brauchst nur hinzugehen … … …

13
Nov
08

Die heterogene Gemeinschaft?

Menschen sind verschieden. Das ist gut. Doch wer in der Gegenwart lebt und etwas genauer auf seine Mitmenschen, den Umgangston im Allgemeinen und nicht zuletzt die Politik achtet, der wird sehr rasch bemerken, dass uns aus unserer Verschiedenheit oder Andersartigkeit ein Strick gedreht wird: Da gibt es zum Beispiel die Menschen, die sich durch herablassende Bemerkungen über andere erhöhen und sich dann besser fühlen. Das Fernsehen schickt Sozialfahnder raus um „faule“ Arbeitslose aufzuspüren. Die Politik spricht heute über Klimawandel und morgen über Familien. Andere wiederum streiten über Islam und Religion. Wieder andere äußern sich gar nicht. Die Meinungen sind breit gestreut, die Medien regen zum „Mitschimpfen“ an und keiner bemerkt mehr, wie wir gegeneinander ausgespielt werden. Man möchte uns weiß machen, dass wir unfähig zu Übereinstimmung und Gemeinschaft sind.

Das zeigt sich nicht nur im Umgang miteinander sondern auch in der (Lohn-) Arbeitswelt: Da werden doch glatt Menschen klassifiziert. Ganz nach der Devise: Einmal Bäcker – immer Bäcker. Nur weil der junge Mann mit 15 eine Bäckerlehre machte, muss er bis zum Lebensende Bäcker bleiben? Vielleicht entdeckt er mit 20 sein Talent für Kinderbetreuung? Oder im akademischen Bereich: BWLer beispielsweise gehen je nach Spezialisierung in Logistik, Personal, Marketing oder Controlling und sind meist mit dem ersten Job auf eine Branche festgelegt. Personaler und Vermittler sortieren Wunschkandidaten aus dem zahlreichen Bewerberangebot heraus und treffen ihre Entscheidungen nach eben diesen Spezialisierungen. „Nie im Bereich Automobil gewesen, na dann klappt es auch nicht mit dem Job bei diesem Kunden, der ist ja ein KfZ-Zubehör-Lieferant“. Niemand scheint heute mehr zu schätzen, dass Unterschiede auch Kreativität, Motivation und Produktivität in sich bergen, und dass in einer Gemeinschaft einer vom anderen lernen und sogar von anderen Herangehens- und Denkweisen profitieren kann.

Fast jeder von uns spürt schon heute, dass wir einander brauchen, dass wir etwas gemeinsam haben. 

Obwohl wir alle egoistische Einzelgänger sind, gruppieren wir uns doch vermehrt zu kleinen Gemeinschaften zusammen. Wir haben Freunde aus unserer Firma, die auch keine Lust mehr haben dort zu arbeiten. Wir leben unseren Gemeinschaftssinn im Verein oder als Fan einer Fußballmannschaft – zur Fußball WM 2006 war Deutschland im Grunde eine heterogene Gemeinschaft: Metzger und Banker, Kinder und Omas, Linke und Rechte – viele lagen sich in den Armen und haben gemeinsam gefeiert. Die Unterschiede waren null und nichtig und für Augenblicke sekundär – man hatte ein gemeinsames Thema. Das zeigt, dass wir Menschen dazu fähig sind, über unsere gelernten Grenzen und Konventionen hinaus zu gehen. Warum sollten wir nicht das wieder erwecken, was wir bei gemeinsamen Erlebnissen empfanden? Warum nutzen wir nicht das eine uns alle verbindende Glied: eine „gemeinsame Zukunft“ in einer heterogenen Gemeinschaft.

Alleine die heterogene Gemeinschaft bietet eine echte Chance für Modernität, Kreativität, zukunftsweisende Perspektiven und letztlich auch Erfolg! Allerdings erfordert diese auch, dass jeder als Individuum agiert und andere Individuen respektiert. Das impliziert, dass keiner besser oder schlechter ist, keiner erfolgreicher oder produktiver, keiner schöner oder hässlicher. Jeder lässt jeden leben und freut sich an dessen Andersartigkeit und sieht diese als Chance und Bereicherung für sich selbst.

Darum sollten wir eine solche heterogene Gemeinschaft anstreben!

11
Nov
08

Wer oder was ist böse ?!

Möchte ein bisschen laut Nachdenken, wer möchte darf mitmachen.

 

series_good_evil

 

Aus der Hoffnung, der Mensch sei von Natur aus Gut, ziehe ich meinen Mut und meine Hoffnung. Ich gehe von der Annahme aus, dass der Mensch nur durch ein negatives Umfeld dazu bewegt wird „böses“ zu tun. Umstände welche entweder von Uns, oder von unseren Vorfahren geschaffen wurden.

Toll animiertes Video zum Thema, A History of Evil.

 

Angenommen wir Menschen waren vor langer Zeit in einem Zustand der „natürlichen Unversehrtheit“: Gut und Böse waren schlicht nicht definiert, weil das eine nicht ohne das andere Existieren kann. Erst sobald etwas schlecht ist, kann es wieder gut gemacht werden. Es muss nichts verbessert werden, wenn alles in Ordnung ist. Unter dieser Ordnung verstehe ich schlicht im Einklang zu sein, mit der Natur und allen Menschen auf der Erde.

Diese utopische Vorstellung dort hin zurück zufinden fasziniert mich, weil wir seit etlichen Jahren technologisch in der Lage wären die Grundlage dafür zu schaffen. Ein leichtes wäre es uns, sämtlichen grundlegenden Mangel vom Antlitz dieser Welt zu fegen, wenn es nur genug von Uns wirklich möchten.

16
Okt
08

Mut zur Wahrheit …

… ist eine von politischen Parteien und religiösen Gruppen unabhängige Aktion von Bürgern für Bürger und informiert über Themen, die von den Massenmedien vorenthalten oder manipuliert werden.

Mit den Informationen, Hintergründen, Quellenangaben und als Download verfügbaren Dokumenten auf diesem Blog möchten wir Sie sensibilisieren, das zu hinterfragen, was die Massenmedien publizieren und als Wahrheit „verkaufen“. Das kostet Zeit und erfordert den Willen dies auch wirklich tun zu wollen. Wem das zu anstrengend ist und sich deshalb lieber darauf verlässt, dass die Politik schon irgendwie alles in den Griff bekommen wird, der darf sich dann auch nicht beschweren, wenn die Welt im Chaos versinkt.

Wann lernen wir endlich aus den Fehlern der Vergangenheit und erkennen, das wir unabhängig von der Hautfarbe und Nationalität alle miteinander verbunden sind. Wie lange lassen wir uns noch einreden, dass wir besser sein müssen als die anderen, dass wir egoistisch nach Anerkennung, Geld und Macht streben müssen um etwas zu erreichen, dass wir Menschen mit einer anderen Meinung verurteilen müssen?

Wir haben im guten Glauben die Verantwortung für ein friedliches Miteinander der Menschen in die Hände der Politik übergeben, die aber immer mehr die Bedürfnisse der Menschen ignoriert und nur noch den wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen einer kleinen Elite dient. Ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger und ein Volksvertreter das Volk!

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit, lesen Sie die für Sie interessanten Artikel durch und vergleichen Sie die Inhalte mit dem, was Sie bisher aus den Massenmedien darüber erfahren haben. Bilden Sie sich dann eine eigene Meinung und lassen Sie einfach Ihr Bauchgefühl entscheiden, was davon für Sie stimmig ist. Bitte übernehmen Sie auch die Informationen auf diesem Blog nicht ungeprüft, sondern sehen Sie unsere Artikel als Anregung, selbst auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen und weitere Meinungen und Informationen einzuholen. Wichtig ist nur, dass Sie es tun!

Mehr über unsere Beweggründe für unsere Aktion Mut zur Wahrheit erfahren Sie in dem folgenden Video:

 

Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.

Denn Sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen

und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.“

M. A. Verick (Das Medienmonopol)

 

Wenn Sie im Moment glücklich sind und alles in Ihrem Leben so bleiben soll wie es scheint, wenn Sie den so genannten Experten der Medien und Universitäten weiterhin vertrauen wollen und Sie daran interessiert sind, nicht viele Fragen zu stellen und nachts gut schlafen, lesen Sie den nachstehend als Download verfügbaren Report Das Medienmonopol bitte nicht. Kaufen Sie sich ein paar Bier und schauen Sie Fußball oder „Wer wird Millionär?“ im Fernsehen.

Wenn Sie aber einer der wenigen Menschen sind die vermuten, dass auf dieser Welt und in unserem Land etwas nicht mehr stimmen kann, wenn Sie etwas mehr über die Ursachen erfahren möchten, bereit und in der Lage sind, isoliert mit einer Weltsicht zu leben, die nicht mehr viel mit dem gemeinsam hat, was Sie in Schule, Universität und täglich von den Massenmedien vorgesetzt bekommen, dann ist dieser Report für Sie. Er wird für Sie eine Tür öffnen, die sich nicht mehr schließen lässt. Also überlegen Sie es sich gut, ob Sie den Report Das Medienmonopol wirklich lesen möchten.

 

Download als PDF-Datei: Das Medienmonopol

15
Okt
08

Die Notwendigkeit der Zeit (1)

= Die Notwendigkeit der Zeit =
(Einheit 1)

Hier auf unserer Erde haben wir Menschen genug von allem, was wir zum Leben brauchen. Es ist alles da. In Wirklichkeit besteht kein Mangel. Neben den materiellen Dingen haben die Menschen auch eine innere Vorstellung von Frieden, Zuneigung, Freundschaft und Liebe. Dabei handelt es sich offenbar um immaterielle Güter, die zum menschlichen Zusammenleben gehören. Die Fähigkeit, solche zwischenmenschlichen Beziehungen herzustellen, ist eine beinahe unerschöpfliche Quelle der Natur. Der gemeinsame Austausch könnte „grenzenlos“ sein.

Doch was begrenzt die bedingungslose Gemeinschaft? Was hindert den Menschen daran, den materiellen und immateriellen Austausch zum gemeinschaftlichen Wohl aufblühen zu lassen? Dahinter steckt eines der großen Rätsel unserer Zeit. Die Frage nach den Grenzen der Gemeinschaft ist immer auch eine Frage nach der Begrenzung durch den Menschen selbst!

Nach was sehnen wir uns; was sind die Bedürfnisse, die über das Individuum hinaus gehen? Jede Frau hat ihre persönlichen Wünsche im Kopf, jeder Mann seine persönliche Träume. Jeder Mensch trägt diese eigene Welt der immateriellen Vorstellungen in sich. Wir mögen verschieden sein in unseren inneren Weltbildern, doch deren gedankliche und emotionale Entwicklung haben wir immer gemeinsam. Gibt es da nicht etwas, das all die Unterschiede wieder vereint? Was ist das, das uns davon abhält, Gemeinsamkeit in der Verschiedenheit zu entdecken? Vielleicht gibt es zu viele Widersprüche und Bedingungen, die es dem Menschen unmöglich machen, in einer kaum vorstellbaren Einheit zu leben. Vielleicht…

Es gibt keine einfachen Antworten und keine simplen Lösungen. Aber wie sollen wir auch Antworten und Lösungen finden, wenn die Aufgaben und die Probleme nicht richtig benannt werden? Die Menschheit hat sich häufig den widrigsten Umständen widersetzt und auch große Leistungen vollbracht. Die Elemente unseres Planeten haben wir weitgehend bezwungen, wir stoßen sogar in die Bereiche außerhalb der Erde vor. Wir können unseren Luftraum beherrschen, die Meere befahren, wir haben das Feuer bezwungen und nehmen das Land in Besitz. Wir greifen nach dem Kosmos, doch das All in uns bleibt unberührt.

Sobald sich der Mensch dem Menschen in den Weg stellt, scheinen alle Errungenschaften nutzlos zu sein. Alle Fähigkeiten erweisen sich als Unfähigkeit, all unser Wissen schlägt um in Unwissen. Wir erschaffen Not, Unterdrückung und Angst; die Furcht vor uns selbst. Das liegt eben in der Natur des Menschen? Vermutlich schon; aber gerade deshalb müsste unsere eigene „Natur“ Gegenstand unserer Entwicklung sein. Wir führen Kriege, zerstören unsere Umwelt und haben Gruppen, die sich gegenseitig hassen. Doch das alles sind Produkte unseres Inneren; es sind keine Früchte an Bäumen oder Materialien der Außenwelt.

Wenn wir Krieg führen, dann können wir genauso auch keinen Krieg führen. Es ist eine bloße Entscheidung. Wir können hassen – und sind gerade deshalb in der Lage, wiederum nicht zu hassen. Wenn wir etwas angefangen haben, können wir auch damit aufhören. Es gibt in uns Vorstellungen und Erfahrungen von Frieden und von Gemeinsamkeit. Das ist unser Antrieb, darin verbirgt sich die menschliche Motivation. Aber warum kreist die Erde um die Sonne, doch unsere Gedanken kreisen noch immer nicht um unser Wohl?

Es könnte ja sein, dass das Vorhaben der Staaten und anderer Organisationen um jenes „Allgemeinwohl“ kreisen. Und es wäre denkbar, dass es nur ein Unglück und Versehen ist, dass ein paar nationale und internationale Beziehungen einfach schief laufen. Nicht zu vergessen, dass es einige Entwicklungen gibt, die in der Weltgemeinschaft nicht geduldet werden. Terrorismus, Diktaturen und Feindseligkeiten werden gemeinhin abgelehnt und auch bekämpft. Sind wir im gegenwärtigen Verlauf der politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse auf dem richtigen Weg? Was deutet überhaupt darauf hin?

Hören wir auf unsere inneren Vorstellungen… stellen wir die Frage an uns selbst, ob unsere Gegenwart mit den Wünschen und Bedürfnissen in Einklang gebracht werden kann? Jede Frau und jeder Mann kann dies für sich selbst tun, jeder Mensch vollzieht einen eigenen Vergleich. Und genau dann passiert das Unvorstellbare: Es gibt Diskrepanzen, es entstehen Differenzen zwischen den inneren Bildern und den äußeren Bedingungen. Und plötzlich gibt es widersprüchliche Entwicklungen im Zusammenleben und im Umgang mit dem Mitmenschen. Gerade auf höchster Ebene, auf der Ebene der Staaten und des sogenannten „globalen Marktes“, verzerren sich dann diese Pläne und Vorhaben. Auf dem Weg in die „obersten Etagen“ entpuppen sich die Wünsche und Hoffnungen als groteske Fratzen, in denen sich die meisten Menschen nicht mehr wieder erkennen können. Doch ist das eine bloße Unzulänglichkeit des Menschen?

Nein, es ist die Unfähigkeit, nach dem einzelnen Menschen zu fragen und nach den tatsächlichen Ursachen zu forschen. Denn in diesem Augenblick trennen sich die Wege der Gemeinsamkeit und der Gemeinschaft. Es ist der Augenblick, in dem sich einzelne Menschen über andere stellen; in dem Neid und Gier erschaffen werden. Genau dann öffnet sich das Tor zur Unterdrückung, zum Hass und zur Feindesligkeit. Doch eines wird dabei vergessen: nicht alle Menschen tun dies, nicht alle Menschen verfolgen den Wettkampf der Stärkeren, nicht alle streben nach Herrschaft über den Schwächeren. Nicht alle!

Aber davon dürfen viele Menschen nichts mitbekommen. Das bestimmen gewisse Interessenskreise; das ist der Wahn einiger weniger menschlichen Wesen. Diejenigen Menschen, die eine andere Vorstellung von Freiheit und Frieden, ja gar von Liebe haben, dürfen sich auf ihre Gemeinsamkeit nicht berufen. Die vermeintlich Stärkeren wollen niemals zulassen, dass sich der Schwächere mit dem Menschen verbündet. Die Gemeinschaft ist für den Stärkeren nur Mittel zum Zweck, um selbst der Stärkere und Mächtigere zu bleiben.

Das Dilemma ist, dass die Unterwerfung des Menschen unter den Menschen eine Tatsache des täglichen Zusammenlebens ist, aber gleichzeitig auch eine Fiktion des Unterdrückers. Es ist der Traum des Stärkeren, den der Schwächere zulässt. Und der Schwächere versetzt sich damit in den traumlosen Tiefschlaf, ohne Erinnerung oder Bewusstsein.

Kehren wir langsam zurück in den Wachzustand… Du liest diesen Text. Du, lieber Leser, kannst diesen Überlegungen zustimmen oder sie ablehnen, und das aus den verschiedensten Gründen. Niemand außer Dir selbst weiß, welche Pläne Du verfolgst oder welche Vorstellung Du vom Menschen hast. Ich als Verfasser habe keinen blassen Schimmer, ob Du ein menschenverachtender Unterdrücker, ein machtgieriger Mitläufer oder ein Individuum bist, das den Menschen noch nicht aufgegeben hat.
Hast Du Angst, bist Du enttäuscht über die Ereignisse in der Welt? Siehst Du die Gefahren, die vom Menschen selbst geschaffen werden? Möchtest Du so weiter machen wie bisher?

Ich mache Dir einen Vorschlag: Ich habe kein Geld, ich habe keine Macht. Ich habe keine Mittel, Dich zu bedrohen; und ich habe kein Interesse daran, Dir etwas anzutun oder Dich zu verletzen. Aber ich biete Dir meine Freundschaft an. Vielleicht haben wir mehr Gemeinsamkeiten als Du und ich es uns vorstellen können.
Ich möchte Dich als Mensch anerkennen. Ich bin nicht stärker als Du; ich habe meine Fähigkeiten und Stärken, so wie Du eben Deine hast. Ich biete Dir alles was ich habe an, es soll nicht zu meinem Nachteil sein. Hier ist mein Wissen, hier meine Zuneigung, hier all das, was wir gemeinsam nutzen können. Du darfst Dich mit Deinem Können und Deinem Einsatz beteiligen.

Wie soll das funktionieren?
Hast DU mir soeben diese Frage gestellt? Wer sagt denn eigentlich, dass es nicht geht? War das eine Stimme in Dir? Ich kenne diese Stimme, aber ich höre ihr nicht mehr weiter zu. War es ein Politiker, ein Manager, ein General? Ich versuche, diesen Stimmen auch nicht mehr zuzuhören.
Du träumst von Geld, Du möchtest noch viel mehr davon? Du strebst nach Macht? Du weißt überhaupt nicht, von was ich spreche?

Ich brauche mehr als nur Geld. Ich benötige mehr als nur Macht. Denn ich brauche Dich. Ich brauche nicht den Tyrannen und ich brauche nicht den Ignoranten. Ich brauche den Menschen, der sich den gemeinsamen Chancen bewusst ist. Sind wir schon zu zweit, zu dritt, zu viert… was meinst Du?
Gibt es mehr Unterdrücker des Menschen oder mehr klein gehaltene, liebenswerte Menschen? Was meinst Du?

Es sind mehr als genug da. Und für alle kann gesorgt sein. Niemand muss wirklich Not leiden, niemand ist weniger wert. Jede Frau und jeder Mann besitzt die wertvollen Güter aus dem Inneren des Menschen. Materielle Güter sind ebenso in Massen vorhanden. Beenden wir den Traum des Stärkeren, der nur auf einer Annahme seiner Stärke und seiner Macht beruht!

Ich mache Dir noch einen Vorschlag, den Du in Wirklichkeit nicht ablehnen kannst:
Ich bin ein Mensch und ICH bin dabei, den Menschen zu befreien!




Kongress der unabhängigen Medien, vom 14.11.09-15.11.09 in Berlin.

MzW-Treffen

Wir treffen uns wöchentlich, jeden Donnerstag, zum Stuttgarter Stammtisch. Hier begegnen wir vielen Gleichgesinnten, die auch an weiteren Aktionen interessiert sind.

Jeder Bürger ist herzlich willkommen!

Andere Stammtische in D,A,CH;

Kontakt

Mut-zur-Wahrheit@mexico.org

 

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