Einträge tagged ‘Dirk Müller

03
Mai
10

Dirk Müller – “Gib mir die Welt plus 5 Prozent”

Am Donnerstag den 29.04.2010 war Dirk Müller in der ZDF Sendung von Markus Lanz zu Gast. Zusammen mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel und Hans-Olaf Henkel ging es um das Thema „Griechenland in der Krise – der Euro in Gefahr?“

Gratulation zu diesem grandiosen Auftritt Herr Müller!

Die Sendung, knapp eine halbe Stunde lang, durchlebt mehrere Wendungen. Z.B. als das Gesicht von Herr Eichel entgleiste nachdem Herr Henkel vorgeschlagen hatte die D-Mark wieder einzuführen. Als Dirk Müller nach ca. 10 Minuten das erste Mal zu Wort kommt nutzt er die Gunst der Fragestellung, lässt Griechenland in der Diskussion links liegen und beschreibt anhand verständlicher Beispiele unser krankes Schuldgeldsystem. Zwar leicht peinlich berührt bestätigt jedoch auch Herr Eichel die Ausführungen von Dirk Müller. Diese Sendung ist der ehrlichste deutsche Fernsehbeitrag über die wirkliche Ursache der Krise den ich bisher gesehen habe.

Kommentar von Dirk Müller:

Ich hatte zum ersten Mal auf einem großen öffentlich-rechtlichen Publikumssender die Möglichkeit ausführlich auf das Zinseszinsproblem und das bevorstehende Ende des Lebenszyklus dieses Zinseszinssystems hinzuweisen, ohne dass Eichel oder Henkel widersprochen haben.

Die größte Sensation wurde leider nicht ausgestrahlt sondern vermutlich aus Zeitgründen am Ende weggeschnitten (die Sendung wurde wenige Stunden vor Ausstrahlung aufgezeichnet und wird dann an den Zeitrahmen angepasst). Hans Eichel und ich haben gemeinsam die Rückkehr zum Vollgeldsystem gefordert. Das bedeutet: Die Geldschöpfung von den Banken auf den Staat (die Zentralbank) zurückzuführen. Es ist ein Wahnsinn, das der Staat den Privatbanken erlaubt, Geld aus dem nichts zu schöpfen und es anschließend gegen Zinsen an den Staat zu verleihen. Diese Zinsen muss der Bürger dann erarbeiten.

Sinnvoller wäre es, die Zentralbank würde so viel Geld schöpfen, wie die Wirtschaft wächst und dieses Geld dem Staat ohne Zinsen zur Verfügung stellen. Das Hans Eichel sich offen dafür ausspricht kommt einer echten Sensation gleich. Schade, dass der Sender diese Dramatik nicht voll erkannt hat. Das war sicherlich keine Absicht, sondern der Zeit geschuldet.

Quellen:

Kommentar von Dirk Müller’s Seite www.cashkurs.com

Video Beitrag in besser Qualität auf www.zdf.de

11
Okt
09

der Dollar stirbt! die Krise ist gemacht! Meinungen von Max Keiser, Dirk Müller & mir selbst

dollarNur der Irak und der Iran haben es in der Vergangenheit gewagt, das Finanzmonopol der USA anzugreifen, indem sie Öl nicht mehr nur ausschließlich in Dollar gehandelt haben. Vor einem Jahr habe ich in meinem Artikel „Putin: We must end monopoly in world finance“ darauf hingewiesen, dass es Bestrebungen von Russland und China gibt,  die Weltreservewährung Dollar nicht weiter zu unterstützen. Aktuellen Äußerungen von Experten wie Max Keiser und z. B. dem Independent Artikel zufolge, wächst der Kreis der „Rebellen“.

Es wird zur Zeit  an der Ausarbeitung eines gemischten Währungskorbs gearbeitet, um den Dollar beim Handel mit Öl zu ersetzen. Russland, China, Frankreich, Iran, Japan, sowie der Kooperationsrat der arabischen Staaten des Golfes (Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Oman) stehen in Verhandlungen. Ein Großteil des Währungskorbs soll auch über Gold abgedeckt werden, was vermutlich zusammen mit den letzten Manipulationen zur Stabilisierung des Dollars für den immens steigenden Goldpreis verantwortlich ist.

Der Dollar wird durch die Tatsache  am Leben erhalten, dass jedes Land auf der Welt (welches Öl kaufen/verkaufen möchte) Dollar halten muss. Diese Deckung der Währung wurde durch jahrzehntelange Imperialistische Kriege und Politik erzwungen. Nur dieser Umstand erlaubt es den USA solche Unsummen in Kriege und in die Kontrolle des Finanzmarktes zu investieren.

Max Keiser behauptet: diese Staaten haben es schlicht weg satt, die Kriegsabenteuer und deren Finanzmarktspielchen weiterhin zu bezahlen, sagen:“Fuck You, USA“. Jeder scheint langsam aber sicher dazu bereit zu sein Opfer zu bringen, denn alle halten zum Teil riesige Mengen an Währungsreserven, Staatsanleihen, usw. in der US-Währung. Man scheint sich einig darüber, dass die US-Wirtschaft kollabieren und der Dollar bei einer Neubewertung stark an Wert verlieren wird. Da aber die US-Wirtschaft lediglich auf Schulden basiert wird es zwar einige Umbrüche geben, aber wirklich vermissen wird sie niemand.

Ob das nun wirklich eine Reaktion dieser Staaten gegen das vorherrschende System ist oder nur eine weitere Aktion der Finanz-Oligarchie, … schwer zu sagen wie weit deren Fäden reichen.
Die USA befindet sich in der Schraubzwinge dieser Hochfinanz, das amerikanische Volk soll in die Knie gezwungen werden.  Ist das Land erst einmal unten angekommen, so der NWO-Plan, stimmt das Volk für eine Neuordnung zusammen mit Mexiko und Kanada zur Nordamerikanischen Allianz.

Dirk Müller stellt sein Buch “Crashkurs” vor und spricht etliche wichtige Punkte an …

“Mr. DAX” Dirk Müller fragt zu Recht: Warum haben die US-Regierung und die FED nicht einfach für die Hypothekenpreise gebürgt, als klar wurde, dass Tausende ihre Häuser verlieren werden und massive Zahlungsausfälle drohen? Die Finanzkrise wäre dadurch gestoppt worden!

J.P. Morgan Chase hat das “Umverpacken” und “Weiterverkaufen” von faulen Krediten als Finanzprodukt erfunden und auf den Märkten etabliert. Hinter dieser Mega-Bank steckt das Netzwerk der globalen Elite (Rothschild, Rockefeller, Council of foreign relations, trilateral comission, usw.) Ist es denkbar, ja sogar wahrscheinlich, dass die Elite die Finanzkrise benutzt, um die Völker der industrialisierten Staaten dazu zu bewegen, ihre Wirtschaft und Politik unter eine zentrale Kontrolleinrichtung mit globalen Befugnissen zu stellen? Die Elite möchte den Ruf nach mehr Regulierung laut werden lassen, als Antwort und Lösung darauf präsentiert sie uns letztlich eine gut getarnte Weltregierung.


Unabhängig welche Maßnahmen nun zum Ende des US-Monopols in der Weltfinanz führt, es darf nicht in einer neuen Weltwährung wie dem Dollar enden. Schlussendlich muss die Wertschöpfung des Geldes wieder in die Hand der Völker, um z. B. Steuern zu ersetzen oder für regionale Investitionen in allen Bereichen der Erde.




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