Archive for the '– Wirtschaftskrise' Category

04
Jan
14

Alternativen zum Geld-/Zinssystem | Beispiel ZTO = Zeit-Tausch-Organisation AKA

Immer mehr Menschen erkennen, dass unser momentanes Finanzsystem nicht dem Wohl der Menschen dient, sondern von einer kleinen elitären Gruppe dazu benutzt, um globale Macht und Kontrolle auszuüben. Die Politik leistet ihren Beitrag dazu, damit dieser Status quo erhalten bleibt. Darauf zu hoffen, dass von der Politik positive Veränderungen in diesem Bereich kommen werden, ist eine Illusion und reine Zeitverschwendung.

Die großen Veränderungen in der Menschheitsgeschichte sind immer von einzelnen Menschen und kleinen Gruppen ausgegangen, die nicht dem Denken und Verhalten der großen Masse blind hinterhergelaufen sind. Es gibt viele interessante Ansätze, wie eine Alternative zu unserem Finanz-/Geld-/Zinssystem aussehen könnte. Wichtig ist, dass wir uns mit diesem Thema ausführlicher beschäftigen und Menschen unterstützen, die nicht nur reden, sondern wirklich etwas verändern möchten.

Ein Kollaps des ganzen Finanzsystems ist durchaus möglich und kann uns von heute auf morgen treffen. Wenn wir die Strukturen für ein dem Wohl der Menschen dienenden Finanz- und Handelssystem schaffen, und jetzt schon auf spielerische Weise den Umgang damit üben, dann sind wir im Fall des Falles nicht ganz unvorbereitet und haben eine funktionierende Alternative in der Schublade, die wir schnell einsetzen können.

Deshalb möchten wir heute mit dem Beispiel der ZTO = Zeit-Tausch-Organisation AKA eine solche Alternative vorstellen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür. Es lohnt sich!

Ausführliche Informationen finden Sie unter: http://steinerleben.wordpress.com

13
Mai
10

Vortrag in Stuttgart: Droht das Ende des Euro? Wie retten wir unser Geld?


Griechenland ist erst der Anfang. Mit unseren Steuergeldern werden die Löcher gestopft, die die Schuldenbombe der Wall Street in das europäische Geldsystem gesprengt hat. Der Euro ist zur Inflationswährung verdammt. Bankster und Spekulanten reiben sich die Hände. Dafür haben wir die D-Mark nicht aufgegeben! Das ist Betrug am Wähler, Frau Merkel!



Referent Jürgen Elsässer (Buchautor Gegen Finanzdiktatur!) zeigt Wege aus der Gefahr – für unsere Volkswirtschaft und für jeden Bürger.

Donnerstag, 20. Mai, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)

Satyagraha-Zentrum
Scharfenschlossstraße 5
70469 Stuttgart-Feuerbach

Web: satyagraha-zentrum.de

Veranstalter: stammtischstuttgart.de – das Stuttgarter Vortrags- und Diskussionsforum

Donnerstag, 20. Mai, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)

Satyagraha-Zentrum

Scharfenschlossstraße 5

70469 Stuttgart-Feuerbachc

Web: www.satyagraha-zentrum.de

Veranstalter: www.stammtischstuttgart.de – das Stuttgarter Vortrags- und Diskussionsforum

03
Mai
10

Dirk Müller – „Gib mir die Welt plus 5 Prozent“

Am Donnerstag den 29.04.2010 war Dirk Müller in der ZDF Sendung von Markus Lanz zu Gast. Zusammen mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel und Hans-Olaf Henkel ging es um das Thema „Griechenland in der Krise – der Euro in Gefahr?“

Gratulation zu diesem grandiosen Auftritt Herr Müller!

Die Sendung, knapp eine halbe Stunde lang, durchlebt mehrere Wendungen. Z.B. als das Gesicht von Herr Eichel entgleiste nachdem Herr Henkel vorgeschlagen hatte die D-Mark wieder einzuführen. Als Dirk Müller nach ca. 10 Minuten das erste Mal zu Wort kommt nutzt er die Gunst der Fragestellung, lässt Griechenland in der Diskussion links liegen und beschreibt anhand verständlicher Beispiele unser krankes Schuldgeldsystem. Zwar leicht peinlich berührt bestätigt jedoch auch Herr Eichel die Ausführungen von Dirk Müller. Diese Sendung ist der ehrlichste deutsche Fernsehbeitrag über die wirkliche Ursache der Krise den ich bisher gesehen habe.

Kommentar von Dirk Müller:

Ich hatte zum ersten Mal auf einem großen öffentlich-rechtlichen Publikumssender die Möglichkeit ausführlich auf das Zinseszinsproblem und das bevorstehende Ende des Lebenszyklus dieses Zinseszinssystems hinzuweisen, ohne dass Eichel oder Henkel widersprochen haben.

Die größte Sensation wurde leider nicht ausgestrahlt sondern vermutlich aus Zeitgründen am Ende weggeschnitten (die Sendung wurde wenige Stunden vor Ausstrahlung aufgezeichnet und wird dann an den Zeitrahmen angepasst). Hans Eichel und ich haben gemeinsam die Rückkehr zum Vollgeldsystem gefordert. Das bedeutet: Die Geldschöpfung von den Banken auf den Staat (die Zentralbank) zurückzuführen. Es ist ein Wahnsinn, das der Staat den Privatbanken erlaubt, Geld aus dem nichts zu schöpfen und es anschließend gegen Zinsen an den Staat zu verleihen. Diese Zinsen muss der Bürger dann erarbeiten.

Sinnvoller wäre es, die Zentralbank würde so viel Geld schöpfen, wie die Wirtschaft wächst und dieses Geld dem Staat ohne Zinsen zur Verfügung stellen. Das Hans Eichel sich offen dafür ausspricht kommt einer echten Sensation gleich. Schade, dass der Sender diese Dramatik nicht voll erkannt hat. Das war sicherlich keine Absicht, sondern der Zeit geschuldet.

Quellen:

Kommentar von Dirk Müller’s Seite www.cashkurs.com

Video Beitrag in besser Qualität auf www.zdf.de

10
Apr
10

Dokumentation: Der Geist des Geldes

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Dokumentation auf YouTube ansehen

Beschreibung:

Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Der Film macht sich mit auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes.

Knapp 3.000 Jahre Geschichte haben unseren Umgang mit Geld verändert. Dieser Film beleuchtet die Geschichte des Geldes und zeigt alternative Wege, z.B. das Regionalgeld von Wörgl, auf.

Der Film wurde kurz vor der Finanzkrise gedreht und leider nicht im ZDF ausgestrahlt, obwohl das ZDF bei der Erstellung beteiligt war.

Im heutigen Geld lauern Gefahren:
„Unsere Demokratie ist tödlich bedroht!“, warnt Autor und UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler. Rechtsanwalt Harald Wozniewski sieht einen modernen Feudalismus. Der Präsident vom Institut für Weltwirtschaft erklärt, warum Umweltschutz keine Chance hat. „Das Geld wird unsere Religionen ersetzen!“, meint Philosoph Jochen Weiß.

Geld regiert die Welt. Doch die Erfindung verändert sich heute rasant. Wer den Geist des Geldes versteht, kann seine Zukunft mitgestalten.

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05
Apr
10

Vortrag „Silvio Gesell und die Natürliche Wirtschaftsordnung“

In dem Vortrag „Silvio Gesell und die Natürliche Wirtschaftsordnung“ referiert Professor Werner Onken am Freitag dem 9. April im Mittleren Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses.

Der Vortrag beginnt nun definitiv um 19 uhr.

Wir wünschen allen Interessenten viel Spaß beim Vortrag und bei der Erschließung neuer Erkenntnisse.

04
Apr
10

„Das Tahiti-Virus“: Ein Virus, das sich verbreiten darf

Für einen Chemiker oder Physiker ist die Sache klar, wenn sie eine Theorie haben gibt es einen speziell dafür vorgesehenen Ort: Ein Labor, in dem sie ihre Theorie in Versuchen bestätigen oder widerlegen können.

Doch wie sieht es bei anderen Wissenschaftlern aus? Z.B. bei Wirtschaftswissenschaftlern?

Hier ist es schon schwieriger allein die Rahmenbedingungen für eine zuverlässige und objektive Untersuchung zu gewährleisten. Es gibt keinen „Reinraum“ und auch keine Wirtschaftsordnung in Reinform. So gab es in der Geschichte immer eine Vermischung von unterschiedlichen ökonomischen Lehren zur selben Zeit. Man sieht also, der Wirtschaftswissenschaftler kann sich leider nicht auf sein „Labor“ verlassen wie der Chemiker.

Umso bedeutender ist was sich derzeit auf Tahiti abspielt, bzw. auf der Nachbarinsel Moorea. Auf dieser 16.000-Seeleninsel soll ein weltweit einzigartiger Versuch gestartet und die „Natürliche Wirtschaftsordnung“ eingeführt werden. Doch als ob das noch nicht genug wäre, soll anscheinend auch eine neue Gesellschaftsform namens „Equilibrismus“ etabliert werden.

Die Idee zu diesem Vorhaben, dass offiziell den Namen „Das Tahiti-Virus“ trägt, stammt aus dem Buch „Das Tahiti-Projekt“ des deutschen Autors Dirk C. Fleck. Dieser ergatterte mit seinem Werk bereits den Deutschen Science Fiction-Preis 2009. Und das zu Recht, wie ich zugeben muss, denn es ist nicht einfach eine Schilderung einer fantastischen Welt der Zukunft, wie sie irgendwann einmal sein könnte wenn die Technik unser Leben vereinfacht und Erträge unserer Arbeit noch weiter steigert. Nein, dieser Roman ist anders. Er kommt ohne abgespacete Technologien aus; ihm reicht das bereits Bestehende. So greift der Autor auf Technologien zurück, die schon in der Praxis angewandt, aber bislang als „nicht wirtschaftlich“ gelten. Aber auch auf theoretische Konzepte, die uns heute schon zur Verfügung stehen. Im Falle der Natürlichen Wirtschaftsordnung seit bereit fast 100 Jahren.

Ein besonderes Augenmerk legt der Autor auf das bislang kaum beachtete Wissen, dass Naturvölker überall auf der Welt angesammelt haben und das einen gemeinsamen Konsens im Verhältnis des Menschen zur Natur aufweist.

Ob der „Eqilibrismus“ als eine Art Initialzündung für eine neue Gesellschaft betrachtet werden darf bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist das Projekt eine Chance, die sich womöglich nur einmal bietet, um eine ökonomische Lehre in Reinform zu etablieren, wodurch zum ersten Mal in der Geschichte die freie Marktwirtschaft möglich wird. Mit diesem „Reinraum“ kann dann auch beurteilt werden was die theoretischen Annahmen tatsächlich taugen.

Übrigens: Ein zweiter Band ist bereits in Arbeit.

12
Jan
10

Flyer zur Aufklärung über das Geldsystem – Update 2010

Um euch auf den neuesten Stand unseres Inflationsflyer-Projekts zur Aufklärung der Menschen bezüglich der Problematik des zinsbasierten Geldsystems zu bringen, hier ein erstes Update.

Zunächst haben wir uns an eine Überarbeitung des Inflations-Scheins gemacht. Dazu haben wir, wie ihr seht, den Text sowie die Links zur weiteren Information überarbeitet und neu strukturiert. Außerdem ist das Format zwecks größerem Informationsgehalt angepasst worden und schließlich im Format DIN-Lang (10,5 * 21,0 cm) in den Druck gegangen.

Dank den beachtlichen Spenden einiger weniger war es uns möglich, von unserer überarbeiteten Version des Inflations-Flyers satte 30.000 Exemplare zu bestellen. Dabei haben wir darauf geachtet, die bestellten Flyer noch vor dem 23. Dez. zu bekommen, da wir an diesem Tag die vom Weihnachtsstress unnötig geplagten Passanten auf der Stuttgarter Königsstraße mit Wissen bezüglich des Geldsystems zu beschenken.

Interessant dabei war es, zu beobachten, wie unterschiedlich die Reaktionen bei den angesprochenen Passanten ausfielen. Von abwährend bis ignorant, jedoch teilweise auch äußerst interessiert und in Ansätzen sogar bereits mit der Thematik vertraut. Oftmals waren die sich in ihrem selbst geschaffenen Stress befindlichen Passanten zu keiner ernstzunehmenden Reaktion fähig und blockten sofort ab. Wörter wie „Krise“  oder „Inflation“ waren vor dem heiligen Weihnachtsfest nicht gern gehört. Aber auch absurd-witzige Reaktionen wie die Überzeugung einer Studentin, durch ein BWL-Studium die Systematik unseres Geldsystems verstehen zu können, waren amüsant zu beobachten. Und schließlich bekam auch der luftballonverteilende Weihnachtsmann auf der Königsstraße einen Flyer, den er dankend entgegennahm.

Wir möchten uns bei allen Helfern und Helferinnen und besonders bei den freundlichen Bahnmitarbeitern, bei denen das Projekt auf reges Interesse gestoßen ist und die sich dazu bereit erklärt hatten die übrigen Flyer für einige Zeit bei sich aufzubewahren, bedanken. Dadurch war es uns möglich auch in den folgenden Wochen hin und wieder einige Flyer in Stuttgart zu verteilen.

Obwohl wir fleißig an der Verbreitung der Flyer arbeiten, sind bis jetzt lediglich 3.500 Exemplare erfolgreich verteilt. Daher versuchen wir nun ein Netzwerk an engagierten Menschen zu knüpfen und so das Projekt voran zu treiben. Dazu sind wir ins Gespräch mit den Verantwortlichen des Regiogeldes Stuttgarter Rössle getreten. Interessierte Menschen, die sich an dem Projekt beteiligen oder über die Thematik sprechen möchten, können gerne mit uns Kontakt aufnehmen, um Flyer zu bekommen und sich eventuell zu einem interessanten Gespräch zusammen zu finden.

Diese 30.000 Flyer waren erst der Anfang. Wir haben außerdem schon an einigen anderen Flyern bzw. Plakaten gearbeitet, aus denen in der nächsten Zeit weitere Aktionen hervor gehen werden. Wir hoffen, so endlich ein Verständnis für die systemische Problematik des Geldsystems und die sich daraus entwickelnden Krisen zu schaffen und dieses Thema endlich in ein öffentliches Bewusstsein zu rücken und zu einer öffentlichen Diskussion zu führen.




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