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Dirk Müller – „Gib mir die Welt plus 5 Prozent“

Am Donnerstag den 29.04.2010 war Dirk Müller in der ZDF Sendung von Markus Lanz zu Gast. Zusammen mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel und Hans-Olaf Henkel ging es um das Thema „Griechenland in der Krise – der Euro in Gefahr?“

Gratulation zu diesem grandiosen Auftritt Herr Müller!

Die Sendung, knapp eine halbe Stunde lang, durchlebt mehrere Wendungen. Z.B. als das Gesicht von Herr Eichel entgleiste nachdem Herr Henkel vorgeschlagen hatte die D-Mark wieder einzuführen. Als Dirk Müller nach ca. 10 Minuten das erste Mal zu Wort kommt nutzt er die Gunst der Fragestellung, lässt Griechenland in der Diskussion links liegen und beschreibt anhand verständlicher Beispiele unser krankes Schuldgeldsystem. Zwar leicht peinlich berührt bestätigt jedoch auch Herr Eichel die Ausführungen von Dirk Müller. Diese Sendung ist der ehrlichste deutsche Fernsehbeitrag über die wirkliche Ursache der Krise den ich bisher gesehen habe.

Kommentar von Dirk Müller:

Ich hatte zum ersten Mal auf einem großen öffentlich-rechtlichen Publikumssender die Möglichkeit ausführlich auf das Zinseszinsproblem und das bevorstehende Ende des Lebenszyklus dieses Zinseszinssystems hinzuweisen, ohne dass Eichel oder Henkel widersprochen haben.

Die größte Sensation wurde leider nicht ausgestrahlt sondern vermutlich aus Zeitgründen am Ende weggeschnitten (die Sendung wurde wenige Stunden vor Ausstrahlung aufgezeichnet und wird dann an den Zeitrahmen angepasst). Hans Eichel und ich haben gemeinsam die Rückkehr zum Vollgeldsystem gefordert. Das bedeutet: Die Geldschöpfung von den Banken auf den Staat (die Zentralbank) zurückzuführen. Es ist ein Wahnsinn, das der Staat den Privatbanken erlaubt, Geld aus dem nichts zu schöpfen und es anschließend gegen Zinsen an den Staat zu verleihen. Diese Zinsen muss der Bürger dann erarbeiten.

Sinnvoller wäre es, die Zentralbank würde so viel Geld schöpfen, wie die Wirtschaft wächst und dieses Geld dem Staat ohne Zinsen zur Verfügung stellen. Das Hans Eichel sich offen dafür ausspricht kommt einer echten Sensation gleich. Schade, dass der Sender diese Dramatik nicht voll erkannt hat. Das war sicherlich keine Absicht, sondern der Zeit geschuldet.

Quellen:

Kommentar von Dirk Müller’s Seite www.cashkurs.com

Video Beitrag in besser Qualität auf www.zdf.de

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6 Responses to “Dirk Müller – „Gib mir die Welt plus 5 Prozent“”


  1. 1 damir
    3. Mai 2010 um 14:24

    Typisch deutsch,
    der Typ mit der Eichel hat uns vor ein paar jahren ausgenommen wie ne Weichnachtsganz aber die voll gehirnamputierten klatschen noch. Da kann man eigentlich nix mehr sagen auser armes Land
    LG

  2. 2 Spot
    3. Mai 2010 um 14:29

    …der Sendezeit geschuldet. Und die Erde ist eine Scheibe.
    Lesen Sie »Meinungsmache« von Albrecht Müller und Sie erfahren mehr über unsere Manipulateure (Medien).

  3. 3 top
    3. Mai 2010 um 14:36

    Ja, Dirk Müller spricht die Tatsachen aus, die sonst so niemand äußern würde, aus welchen Gründen auch immer. Er hat mich mit seinem Buch dazu inspiriert, mich in die Materie immer tiefer einzuarbeiten und wirklich die hintersten, noch so „dreckigen“ Schauplätze zu beleuchten.

    In 2 seiner Aussagen muß ich ihm klar widersprechen:

    1.“Edelmetalle werden noch mal deutlich zurückkommen“:
    Das trifft sicher nicht zu, denn:
    – Die Möglichkeit der Staatsbankrotte ist eine reale Bedrohung, insofern fallen die staatlichen Anleihen als sicherer Hafen weg, es bleiben nur noch die Edelmetalle. Im Jahr 2008 war das anders, hier ist man zunächst größtenteils noch davon ausgegangen, dass die Finanzkrise nur die Wirtschaft treffen wird.
    – Den Goldkartellen ( i.d.R amerikanische Großbanken wie JP Morgan und Goldman Sachs – im übrigen auch Miteigentümer der Notenbank FED ), die bisher – und das ist inzwischen unbestritten – die Edelmetallpreise nach „unten“ manipuliert haben, geht das „Pulver“ aus, das konnte man bestens in den letzten Wochen bemerken. Gerade in der letzten Woche, als eine relativ große Versteigerung von US-Staatsanleihen anstand, stieg der Goldpreis; früher hätte es dafür noch eine „Monsterdrückung“ gegeben.
    Auch in den Vorwochen wurde immer wieder versucht, den Preis zu drücken, aber oftmals konnte nur ein „Stillstand“ erreicht werden.
    Wie funktionierte die Preismanipulation ? Ganz einfach: Bspw. die Zentralbank leiht einer Bank X eine Menge Y an Gold, das wird aber nicht physisch ausgeliefert, sondern besteht nur auf dem Papier ( das nun das Gold theoretisch mehrfach verliehen werden kann, verstärkt nur die spätere Wirkung… ) . Die Bank X verkauft das Gold und drückt damit den Preis.
    Nur irgendwann muß die Bank X die Leihgabe ja auch wieder an die Zentralbank zurückgeben und nachdem sie es nicht mehr hat, muß sie es zum aktuellen Preis kaufen.
    Nachdem gerade die amerikanischen Banken auf riesigen „Shortpositionen“ sitzen, also jede Menge an in der Vergangenheit verkauften Edelmetallen wieder zurückkaufen müssen, wird in naher Zukunft der Preis in einem relativ kurzen Zeitraum in die Höhe schießen.
    Danach kommen die Investoren, die nun auf die steigenden Preise aufmerksam geworden sind und treiben den Preis weiter hoch.
    – Das auf Papier gehandelte Edelmetall ist so nicht vorhanden, man schätzt das Verhältnis von Papieredelmetall zu physischem Edelmetall 100:1 ( !!! ), untermauert wird dies durch immer wieder verstreute Meldungen „leerer“ Edelmetalllagerhäuser.

    Die Wahrheiten kommen nun so langsam ans Licht und werden in absehbarer Zeit auch die breite Öffentlichkeit erreichen.

    Im übrigen investiert das „Big Money“ wie Bilderberger-Jünger George Soros schon in einen großen Maße in physische Edelmetalle und Minenwerte und der sollte es wissen.
    Insbesondere seine Äußerung im Januar 2010 auf dem Weltwirtschaftsgipfel sollte einem gerade bei allen bekannten Aspekten noch mehr Zuspruch für EM geben:
    Obwohl er davon ausgeht, dass sich eine „Goldpreisblase“ gebildet hat, hat er die Gold-Position in seinem Fonds im IV. Quartal 2009 um 50% ( !! ) erhöht, zudem steigt er nach dem Weltwirtschaftsgipfel in großem Umfang bei Novagold ein !?

    PS: Ich persönlich würde Novagold meiden, der Sitz der Gesellschaft befindet sich zwar im relativ sicheren Kanada, aber die Minen liegen größtenteils in den USA, eine möglich Enteignung von Ausländern lässt grüssen…

    2. Eine Rückkehr zur DM 2.0 wird nicht kommen
    Auch hier gibt es bereits ein Vielzahl von Indizien, die auf eine Währungsreform in Deutschland ( und auch in Frankreich !! ) hinweisen. So sind u.a. Quittungen von der Tankstelle, einer Metzgerei und von einem Hardwarehandel aufgetaucht, die erst seit kurzem auch die Währungsbezeichnung „DM“ oder „DEM“ wieder enthalten, das nur als Beispiel von vielen.

    Natürlich wird es im Endergebnis nicht einen Umrechnungskurs von 1,95583 wie bei der Einführung geben, schließlich muss sich der Staat mit seinen offiziellen 1.7 Billionen € dauerhaft entschulden, das geht nur mit einem „Haircut“ der Sparer.

    Ich kann mich noch erinnern, als Hosenanzug FDJ-Trulla Mutti Merkel im Oktober 2008 vor die Kamera getreten ist und die Spareinlagen der deutschen „staatlich“ garanierte. Neben der Tatsache, dass diese Garantie wertlos war und im Falle des Falles nie und nimmer eingehalten worden wäre – allein die Sichteinlagen der Deutschen lagen zu diesem Zeitpunkt bei ca. 0,6 Billionen € und somit ca. 1/3 der offiziellen Gesamtverschuldung – hat sie nicht nur die Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt belogen.

    Mit einer Währungsreform führt sie nun alle Sparer auf die Schlachtbank, also die, die Ihrer Aussage damals getraut haben. Das nenne ich räuberischen Betrug in seiner schlimmsten Erscheinungsform, wann haben wir endlich wieder eine Regierung der „Ehre“ ?

  4. 9. Juli 2013 um 09:41

    Lustig, dass der Autor Fabian heiß. Das Video von Fabian dem Goldschmied „Gib mir die Welt plus 5%“ muss jeder gesehen haben, der das Geldsystem hinterfragen will…

  5. 5 Steuerzahler 1000
    20. Juli 2013 um 14:52

    Sobald ein Komentar unsachlich, ja beleidigend wird (Hosenanzug) ist er nicht mehr ernst zu nehmen und taugt nicht mehr zum nachdenken. Schade ein guter Bericht wurde zur Makulatur, schade um die Lesezeit.

    Steuerzahler1000

  6. 6 H2O
    3. Juni 2014 um 16:50

    Der Krieg war im letzten Jahrhundert? Ei Ei Eichelmännchen wo Leben sie denn? Wir stehen kurz vor dem Krieg und das nur wegen dem Zins und Zineszins System.


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